Sponsoring in der Bundesliga: Von wem werden die Top-Teams unterstützt?

Sponsorings in der Bundesliga sind nicht nur für die Vereine, sondern auch für die sie unterstützenden Unternehmen ein lukratives Geschäft. Zwar kostet beispielsweise eine namentliche Platzierung im Brustbereich auf einem Bayern-Trikot einen mittleren Millionenbetrag, allerdings rechnet sich diese Ausgabe für Firmen aufgrund der Reputationsverbesserung und der Zahl der dadurch generierten Neukunden trotzdem.

Wir nehmen die Sponsorings der Saison 2019/2020 unter die Lupe.

Top-Clubs aus Dortmund, Bayern und Leipzig mit prominenten Sponsoren

34 Spieltage in der 1. Fußball-Bundesliga plus unzählige potenzielle Auftritte in der Champions League, Europa League, dem DFB Pokal und weiteren Wettbewerbern sind für erfolgreiche deutsche sowie ausländische Unternehmen Grund genug, jedes Jahr Millionen von Euro für ein Sponsoring bei einem namhaften Club auszugeben. Allen voran sind hier natürlich insbesondere die erfolgreichsten Vereine interessant, namentlich der FC Bayern München, Borussia Dortmund oder auch RB Leipzig.

Die Münchener werden dieses Jahr, genauso wie in der letzten Saison, von der Telekom unterstützt. Der Stern des Südens generiert durch die bis zum Jahr 2023 andauernde Partnerschaft jährlich Einnahmen von 35 Millionen Euro.

Weiter geht es mit Dortmund. Genau wie bei den Münchenern hat sich auch beim erfolgreichen Ruhrpott-Club sponsorentechnisch im Vergleich zur Vorsaison mit Evonik nichts geändert. Der Kontrakt läuft bis mindestens 2025 und beschert den Dortmundern jährlich 20 Millionen Euro.

Auch bei den Leipzigern ist die Partnerschaft mit ihrem Sponsor, der entgegen der weitläufigen Meinung nur bedingt Teil des Namens ist, sehr eng. Red Bull ist wohl eines der solventesten Unternehmen überhaupt und investiert Gerüchten zufolge jährlich 9 Millionen Euro, wobei die Laufzeit bisher unbestimmt ist.

Glücksspielanbieter und Buchmacher mit leichtem Sponsoring-Rückgang

Werfen wir als Nächstes einen Blick darauf, wie sich das Engagement von Glücksspiel- respektive Sportwettenanbietern als Sponsor eines Clubs der Fußball-Bundesliga entwickelt hat. Während in der zurückliegenden Saison die Berliner Hertha noch von bet-at-home.com gesponsert wurde, ist dieser Kontrakt für 2019/2020 ausgelaufen und wurde durch einen mit TEDi ersetzt, die jährlich 7,5 Millionen Euro bis mindestens 2021 zahlen werden.

Der einzige Club, der aktuell noch einen Sponsoring-Vertrag mit einem Glücksspielunternehmen unterhält, ist der SC Paderborn. Sunmaker, die im Übrigen auch Sportwetten anbieten, investiert jährlich 2 Millionen Euro, ebenfalls bis mindestens 2021.

Wer sich selbst für Fußball Wetten interessiert, der sollte sich initial mithilfe einer Vergleichsseite den passendsten Anbieter heraussuchen. Unterscheiden tun sich diese nicht nur in Bezug auf ihr Wettangebot und ihre Quoten. Gleichfalls sind nämlich ebenso die gezahlten Boni, die damit verknüpften Bedingungen und die Gestaltung der Seite different. Alle seriösen Buchmacher eint jedoch: Ausgezahlt wird ein erzielter Gewinn in jedem Fall und zwar meist sicher, schnell und zuverlässig.

Diese Clubs unterstützen Gazprom, Volkswagen und die Postbank

Interessanterweise ist zwar Bayern München mit seinem Sponsoring-Partner Telekom an der Spitze der Einnahmenliste, allerdings befinden sich auf den Plätzen zwei und drei mit dem FC Schalke 04 und dem VfL Wolfsburg nicht unbedingt Clubs, die in den vergangenen Spielzeiten besondere Erfolge nachweisen konnten.

Die Schalker werden genauso wie in der Saison 2018/2019 von Gazprom unterstützt und zwar mit einem jährlichen Betrag zwischen 20 bis 24 Millionen Euro. Genauere Angaben lassen sich hier nicht machen, da der bis mindestens 2022 laufende Kontrakt wohl leistungsbezogen bedingt ist.

Der VfL Wolfsburg wird dagegen genau wie in der letzten Saison weiterhin von Volkswagen gesponsert, wobei der Automobil-Konzern unbestätigten Angaben zufolge jedes Jahr 20 Millionen Euro springen lässt.

Abgeschlossen wird die Riege der Top-Clubs durch den derzeitigen Spitzenreiter der Tabelle aus Mönchengladbach. Der Club erhält unverändert Unterstützung von der Postbank, die leistungsbezogen zwischen 6,5 und 9 Millionen Euro investiert.

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