Dehn & Stretching Übungen Fußball

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Grundsätzliches zum Streching / Dehnen im Fußball

Wichtig: Du solltest dies lesen, bevor es mit dem Dehnen losgeht!

Wenn wir uns die Besucherstöme bei Soccerdrills anschauen, stellen wir erstaunt fest, dass immer noch viele neue Besucher sich in dieses Thema googeln.

Heftig umstritten, mit immer neuen wissenschaftlichen Ergebnissen, das ist Stretching.

Die Meinungen übers Dehnen gehen weit auseinander, bis hin zur völligen Ablehnung. Viele Trainer wollen aber nicht auf das Stretching verzichten. Einen Rat können wir nicht geben, aber viele Spieler benötigen das Dehnen schon für die Psyche, schon deshalb hat es durchaus seine Berechtigung.

Eins ist sicher: Über viele Jahrzehnte waren die angewandten Stretchingmethoden und Dehnübungen völlig verkehrt und zum Teil sogar gesundheitsschädlich. Also, höchste Vorsicht beim Dehnen!

Wir sind keine Wissenschaftler und sind deshalb sehr zurückhaltend mit unserem Angebot an Dehnübungen. Eine Erweiterung dieser Rubrik ist momentan auch nicht geplant, aus den genannten Gründen.

Du möchtest mehr übers Thema Dehnen / Stretching wissen?

Wir empfehlen die Internetseite Dr. Gumpert und die völlige Ablehnung des Stretchens auf NoStretch. Auf diesen Seiten kannst Du Dich umfassend mit dem Thema auseinandersetzen.

Begriffserläuterung

Stretching von "to stretch" heißt dehnen oder strecken. Verwechseln dabei nicht "Aufwärmen" mit "Dehnen". Das Aufwärmen sorgt für eine bessere Durchblutung und ein vernünftiges Warm Up ist wichtiger als Stretching.

Statisch oder dynamisch Dehnen?

Wenn Du Dich fürs Dehnen entscheidest gibt es noch eine weitere Frage: Statisch oder dynamisch?
Auch hier gibt es keine einheitliche Meinung bei den Fachleuten. Bei Dr.Gumpert (siehe Link oben im Text) wird das statische Stretchen für Sportarten mit komplexen Bewegungen empfohlen.

Dazu zählt dort dann nicht der Fußball, weil für den Fußballer, wenn überhaupt, nur das dynamischeDehnen der Beinmuskulatur empfohlen wird. Wichtiger für den Fußball soll ein gutes Aufwärmprogramm sein.

Eine Empfehlung geben wir aber auch dazu nicht ab.

Beim dynamischen Dehnen wird der Muskel im Wechsel gezogen und gelockert. Die Bewegung wird dabei weich ohne Tempo durchgeführt. Die dynamsiche Variante des Dehnens wurde über viele Jahre als schädlich dargestellt, aber zwischenzeitlich hat auch hier ein Umdenken stattgefunden. Für bestimmte Sportarten ist das dynamsiche Stretchen durchaus sinnvoll. Ein Risiko besteht in der korrekten Ausführung, weil sie wesentlich schwieriger ist, als beim statischen Dehnen.

Über eine Zeit von 20 bis 30 Sekunden werden die Muskeln beim statischen Stretching gezogen. Die Position wird gehalten.

Die besten Stretching - Übungen

A. Unterkörper und Beine

1. Hauptwirkung: Gesäßmuskulatur - Großer Gesäßmuskel -m. gluteus maximus

Mit dem linken Ellenbogen wird das rechte Knie auf die linke Seite gedrückt, bis man einen leichten Zug in der rechten Gesäßmuskulatur verspürt. Der Kopf wird nach hinten gedreht.

2. Hauptwirkung: Hintere Oberschenkelmuskulatur - Zweiköpfiger Schenkelbeuger -m. biceps femoris

3. Hauptwirkung: Hintere Oberschenkelmuskulatur - Zweiköpfiger Schenkelbeuger -m. biceps femoris

4. Hauptwirkung: vordere Oberschenkelmuskulatur - Vierköpfiger Schenkelstrecker -m. quadriceps

5. Hauptwirkung: Beinmuskulatur - Großen Schenkelanzieher -m. adductor magnus

Beine mit den Ellenbogen nach unten drücken. Dadurch kann die Dehnung intensiviert werden. Die Hände umfassen dabei die Fußspitzen.

6. Hauptwirkung: Wadenmuskulatur - Zwillingswadenmuskel -m. gastrocnemius

Den linken Fuß mit der Ferse fest auf den Boden pressen. Den Oberkörper nach vorne beugen, bis man in der Wade einen leichten Zug verspürt.

B. Für Oberkörper und Arme

1. Hauptwirkung:Hals- und Nackenmuskulatur - Kapuzenmuskel -m. trapezius

Die Seitneigung des Kopfes wird vorsichtig mit einer Hand unterstützt, bis eine Spannung an der seitlichen Halsmuskulatur fühlbar ist.

2. Hauptwirkung: hintere Oberarmmuskulatur - Dreiköpfiger Armstrecker -m. triceps brachii

Die linke Hand drückt den rechten Ellbogen nahe am Kopf nach hinten.

3. Hauptwirkung: Brust- und Schultermuskulatur - Großer Brustmuskel -m. pectoralis major

Mit den Händen an einem Türrahmen festhalten. Durch einen Vorwärtsschritt den Oberkörper nach vorne schieben, bis im Bereich der Brustmuskulatur beidseitig ein leichter Zug zu spüren ist.

Der Einfluss der Pubertät- Die Auswirkungen auf das Lernen - Die Rolle des Trainers

Nach dem bereits in der 6. Auflage erschienen Buches „Psychologie im Sport“, widmet sich der Autor hier der Psychologie des Jugendsports.

Grundkenntnisse über körperliche und psychische Veränderungen in der Pubertät und ihre gegenseitigen Wechselwirkungen gehören heute zum Rüstzeug eines Trainers und Jugendbetreuers.

Unstrittig ist, dass gerade bei jugendlichen Sportlerinnen und Sportlern die individuelle Lebenssituation und die persönlichen Voraussetzungen eine wesentliche Rolle für die Art, die Intensität und die Richtung sportlichen Handelns darstellen. Auch die Eltern spielen eine Rolle und werden in ihrem Einfluss auf das sportliche Verhalten ihrer Kinder angesprochen.

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Viele Übungsbeispiele

B- und noch mehr A-Junioren sind auf dem Sprung in den Erwachsenenbereich, deshalb verlagern sich die Trainingsschwerpunkte auch immer mehr Richtung Athletik und Taktik, ohne die anderen Fertigkeiten zu vernachlässigen. Dieses Buch ist für jeden Fußballtrainer in diesen Altersklassen eine hervorragende Hilfe, um dieser stetig steigenden Komplexität gewachsen zu sein.

Einerseits vereinfacht es die Planung der diversen Trainingseinheiten durch die Benutzung einer einheitlichen Organisationsform, andererseits bietet es eine fast unerschöpfliche Sammlung an Übungsformen, aus der der Trainer die Teile herausziehen kann, die er für seine jeweilige Zielsetzung benötigt.

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Die eigene Spielauffassung formulieren und vermitteln!

Klare Prinzipien schaffen nicht nur eine unverwechselbare Handschrift des Trainers, sie sorgen im Team für grundlegende Verhaltensweisen und ein besseres Spielverständnis. Diese Buch wurde in enger Zusammenarbeit mit dem DFB konzipiert und unterstützt dich wirkungsvoll in der Umsetzung deiner Prinzipien.

Es verfügt über einen umfassenden theoretischen Teil und vielen Übungen für die Trainingspraxis, die deinem Team helfen, eigenständige Lösungen im Spiel zu finden und selbständig handeln zu können. Weg vom Situationscoaching, welches häufig keine nachhaltigen Lernfortschritte mit sich bringt und hin zum Befähigen der Spieler, zielführend und im Sinne der Trainervorgaben handeln zu können.

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Praxisorientiertes Fußballtraining

Der Praxisplaner Teil 2 ergänzt den ersten Teil dieser Reihe besonders im praktischen Bereich ohne den organisatorisch-planerischen Bereich zu vernachlässigen. Es gibt viele Trainingsbausteine zu allen klassischen Trainingsthemen, vom Aufwärmen über die fußballerische Fitness und die taktischen Aspekte in Angriff und Verteidigung bis hin zum Torwarttraining.

Mit dieser Sammlung kann jeder Amateurtrainer seine knapp bemessene Zeit optimal nutzen und ist jederzeit in der Lage, seinen Spielern ein angepasstes und effektives Trainingsprogramm zu bieten. Natürlich fehlen auch in diesem Buch die Tipps zur Organisation und zur Betreuung der Mannschaft nicht.

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