DFB - Wettkampf-Reform im Kinderfußball

Der DFB sucht verzweifelt nach einer Lösung, den Wettkampf im Kinderfußball zu reformieren. Ziel ist es, nicht nur die fußballerische Ausbildung der Kinder zu verbessern, sondern auch Dropout zu vermeiden und den Fußball als Freizeitbeschäftigung attraktiver zu machen.

Wie ist das bisherige Wettkampfsystem strukturiert und welche Nachteile hat es? Was plant der DFB, was ist bisher umgesetzt und wie sollten die nächsten Schritte aussehen?

Der DFB sucht nach Lösungen

Der DFB - Unser Verband - unser Fördersystem

Der DFB ist der weltweit größte Fußballverband mit rund 7,1 Millionen Mitgliedern und 24.500 zugehörigen Vereinen. Unterteilt in Regional-, Landes--, Bezirks und Kreisverbände wird deutschlandweit Vereinsfußball für Kinder angeboten. Beginnend mit der U10 auf Kreisebene bis zu den U- Nationalmannschaften gibt es ein umfangreiches Talentsichtungs- und Fördersystem. Im Hinblick auf die Heim-WM 2006 wurden mit der Saison 2002/2003 Nachwuchsleistungszentren eingeführt. Heute sind es 54 Standorte in ganz Deutschland. Mit der WM 2006 kam der Erfolg unserer Nationalelf und auch der Junioren-Nationalteams zurück und gipfelte mit dem Gewinn der Weltmeister 2014 in Rio. Trotzdem startet der DFB eine Reform der Wettkampfsituationen für die ganz jungen Nachwuchskicker. Warum dieser Schritt?

Trainingshilfsmittel für Trainer und Vereine

Die Basis verliert zu viele Spieler - Dropout

Um am Ende aus den gesamten Ausbildungskonzepten die hochtalentierten Spieler rauszufiltern, ist eine umfangreiche Basis deutschlandweit erforderlich. Jeder Stadtteil, jede Ortschaft und jede kleine Gemeinde benötigt ein Angebot für Kinderfußball. Die Anzahl der Kinder- und Jugendteams ist seit Jahren rückläufig, sogar die Zahl der Fußballvereine nimmt ab. Der demographische Wandel in unserer Bevölkerung zeigt sich deutlich, es stehen schlicht weniger Kinder für den Fußball zur Verfügung. Das weltweit bekannte Dropout-Phänomen (Kinder und Jugendliche wenden sich vom Fußball ab), wirkt sich heute extrem negativ auf den aktiven Spieler-Bestand aus. Um diesen Verlust an Spielern im Laufe der Kinder- und Jugendfußballzeit entgegenzuwirken, soll eine Reform der Wettspiele der G-, F- und E-Jugend als wichtige Maßnahme durchgeführt werden.

Bisheriges Wettkampfsystem im Kinderfußball

Für die Kleinsten (G-Jugend/Bambini) sah der DFB bisher vor Spielnachmittage zu organisieren, um dann mit zwei bis vier Vereinen kleine Turniere auszuspielen. 4+1 gegen 4+1 oder 4 gegen 4, wurden als Empfehlungen ausgegeben. Die Praxis sah aber oft anders aus, denn in zu großen Teams (bis zu 6+1) wurde auf die 5x2 m Jugendtore gespielt.

Der Spielbetrieb in der F-Jugend wurde in den letzten 10 Jahren durch die Einführung der FairPlayLiga bereits einmal reformiert. Die Zusatzregeln (Elternzone, kein Ergebnismeldung, kein Schiedsrichter) waren sinnvoll und sollten Erfolgsdruck von Trainern und Eltern nehmen. Aber nicht immer führte das zum gewünschten Effekt. Gespielt wird auf die Jugendtore in 6+1 Formationen und ein Spiel der FairPlayLiga dauert 2 x 20 Minuten. Alternativ konnte man sein Team auch für Spielnachmittage anmelden, so sollten kürzere Spielzeiten und ein Turniermodus den Kindern mehr Spielpraxis ermöglichen.

Die E-Jugend spielt im Ligabetrieb 2 x 25 Minuten und auch hier wieder in 6+1 Formationen, zusätzlich wird in den meisten Kreisen noch eine Pokalrunde ausgetragen.

Nachteile der bisherigen Wettkampfstrukturen

1. Meldehürde

Wenn man regelmäßig an 6+1 Spielen teilnehmen möchte, sollten mindestens 12 Kinder im Kader, also in der Trainingsgruppe, zur Verfügung stehen, ansonsten kann es am Spieltag knapp werden. Viele Teams haben zu wenig Kinder eines Jahrgangs oder einer Altersklasse und können so nicht an Wettkämpfen teilnehmen. Nicht selten werden diese Kinder „hochgezogen“ und spielen in der nächst höheren Altersklasse. Für die meisten Kinder wirkt sich dieser Sprung wenig förderlich auf die fußballerische Entwicklung aus.

2. Nichtnominierung

Was macht der Trainer, wenn man deutlich mehr Kinder zur Verfügung hat? Beispielsweise reicht ein 18er Kader nicht für zwei Teams. Wenn man 10 Kinder zum Spiel einplant, werden 8 Kinder am Spieltag nicht berücksichtigt und diese Kinder spielen dann gar nicht!

3. Ersatzbank

Der Trainer hat also 10 Kinder für das Spiel eingeplant. Bedeutet bei Anpfiff: 7 Kinder spielen auf dem Feld und 3 Kinder schauen von der Ersatzbank aus zu. Nicht selten sind die Ersatzkicker auch die vermeintlich schwächeren Spieler des Teams.

4. Positionsfixierung

Bei Feldern dieser Größe und mit dieser Spieleranzahl, ist eine gewisse Grundordnung einfach erforderlich. Komplett ohne Struktur die Kinder aufs Feld zu schicken, würde wenig Sinn machen, leider werden hier häufig zu präzise Vorgaben gemacht. Kinder werden als Abwehrspieler eingesetzt, überqueren so gut wie nie die Mittellinie und andere warten vor dem gegnerischen Tor als Sturmspitze auf ihre Möglichkeiten. Nicht zu vergessen der Torwart, der im Kinderfußball meist nur rumsteht. Wenn die Trainer auf eine ständige Rotation verzichten, können die Kinder keine umfassenden Erfahrungen aus unterschiedlichen Spielsituationen sammeln.

5. Instruktionen durch Trainer

Der Trainer am Spielfeldrand versucht das Chaos auf dem Feld durch Instruktionen und Kommandos zu ordnen. Denn nicht selten sind Kinder mit der Einschätzung und der Orientierung auf dem Feld überfordert. Dieses Verhalten des Trainers verhindert oft die Entwicklung von Eigenständigkeit und Kreativität der Kinder.

DFB-Kinderfußball - Was ist neu?

Es gibt einige Punkte, die der Entwicklung der Kinder im Wege stehen. Besonders benachteiligt werden hier natürlich die am wenigsten entwickelten Kinder. 20% der Kinder haben 80% der Aktionen auf dem 7er-Feld. Und das sind natürlich die starken Spieler. Der Rest schaut oft nur zu, sammelt negative Erlebnisse und entfernt sich Stück für Stück vom Fußball, bis er ihn ganz aufgibt. Jetzt eine Reform zu starten, um möglichst alle Kinder im Breitenfußball an Bord zu behalten macht also Sinn.

FUNiño oder DFB-Kinderfußball – Von den Spaniern lernen

Viele Trainer aus dem Kinder- und Jugendbereich kennen die Trainingslehre von Horst Wein und sein FUNiño-Wettkampfsystem. Der spanische Fußballverband praktiziert diese Ausbildungsmethode seit Jahrzehnten und das nicht gerade erfolglos!

Beim FUNiño spielen die Kinder 3 gegen 3 auf jeweils 2 Minitore und einen Torhüter gibt es hier nicht. Durch die kleinen Teams, die kleinen Felder und die weit auseinander stehenden Tore, sind alle Kinder immer am Spielgeschehen beteiligt! Ein hinten oder vorne auf eine Aktion warten gibt es bei diesen Spielen nicht. Ein FUNiño -Match ist vielmehr durch ein permanentes Umschalten von Offensive und Defensive gekennzeichnet. Die Spieler sammeln wichtige Erfahrungen in zahlreichen Situationen. Es gibt keine Festlegung auf Positionen und fußballerisch weniger entwickelte Kinder, können hier Erfolgserlebnisse in Matches gegen Kinder auf einer ähnlichen Entwicklungsstufe sammeln. Das bedeutet am Ende Spaß am Fußballspielen für alle Kinder!

Umsetzung - Was ist bisher geschehen?

Als Pilotprojekt mit der Saison 2019/20 gestartet, überließ der DFB den Landesverbänden und diese teilweise den Fußballkreisen die Umsetzung der Reform. Von einer deutschlandweit einheitlichen Reform sind wir noch weit entfernt. Sehr unterschiedlich wurden die, als Empfehlung angebotenen Änderungen, in der Praxis umgesetzt. Die neue Wettkampfform wird meist neben den üblichen Wettkampfarten angeboten. Fehlt es in den Kreisen, also an der Basis, an einer erforderlichen Informationspolitik, bleiben die Vereine beim Altbekannten.

Übersicht DFB-Kinderfußball – Wettbewerbsformen

Quelle: DFB - Übersicht Wettbewerbsformen

U6-Wettbewerbsform (Bambini / G-Junioren/innen)

  • Spielerzahl: 2 gegen 2, ein Rotationsspielerwechsel nach jedem Tor
    Alternativ: 3 gegen 3, max. 2 Rotationsspielerwechsel nach jedem Tor
  • Tore: 4 Minitore (1,8 bis 2,0 x 1,0 bis 1,2 Meter)
    Alternativ: -
  • Spielfeld: Länge = 16 Meter, Breite = 15 Meter | Mittellinie = Schusszone
    Alternativ: Länge = 25 Meter, Breite = 20 Meter | 6-Meter-Schusszone
  • Organisation: Turnierform mit auf-/absteigenden Spielfeldern
    Alternativ: -
  • Ball: Größe 3 (290g)
  • Spieldauer: 7 x 5 Minuten | Rotation nach jedem Tor
    Alternativ: 7 x 7 Minuten

U7-Wettbewerbsform (Bambini / G-Junioren/innen)

  • Spielerzahl: 3 gegen 3, max. 2 Rotationsspielerwechsel nach jedem Tor
    Alternativ: 2 gegen 2
  • Tore: 4 Minitore (1,8 bis 2,0 x 1,0 bis 1,2 Meter)
    Alternativ: -
  • Spielfeld: Länge = 22 bis 25 Meter, Breite = 20 Meter | 6-Meter- Schusszone
    Alternativ: Länge = 16 Meter, Breite = 15 Meter | Mittellinie = Schusszone
  • Organisation: Turnierform mit auf-/absteigenden Spielfeldern
    Alternativ: -
  • Ball: Größe 3 (290g)
  • Spieldauer: 7 x 7 Minuten | Rotation nach jedem Tor
    Alternativ: -

U8-Wettbewerbsform (F-Junioren/innen)

  • Spielerzahl: 3 gegen 3, max. 2 Rotationsspielerwechsel nach jedem Tor
    Alternativ: 5 gegen 5, max. 2 Rotationsspielerwechsel nach jedem Tor oder nach 3 Minuten
  • Tore: 4 Minitore (1,8 bis 2,0 x 1,0 bis 1,2 Meter)
    Alternativ: Kinderfußball-Tore höhenreduziert (1,65 Meter)
  • Spielfeld: Länge = 30 Meter, Breite = 20 Meter | 6-Meter- Schusszone
    Alternativ: Länge = 40 Meter, Breite = 25 Meter
  • Organisation: Turnierform mit auf-/absteigenden Spielfeldern
    Alternativ: -
  • Ball: Größe 3 (290g)
  • Spieldauer: 8 x 7 Minuten | Rotation nach jedem Tor
    Alternativ: 5 x 12 Minuten | Rotation nach 3 Minuten

U9-Wettbewerbsform (F-Junioren/innen)

  • Spielerzahl: 5 gegen 5, max. 2 Rotationsspielerwechsel nach jedem Tor oder nach 3 Minuten
    Alternativ: 3 gegen 3
  • Tore: Kinderfußball-Tore höhenreduziert (1,65 Meter)
    Alternativ: -
  • Spielfeld: Länge = 40 Meter, Breite = 25 Meter
    Alternativ: Länge = 30 Meter, Breite = 20 Meter | 6-Meter- Schusszone
  • Organisation: Turnierform mit auf-/absteigenden Spielfeldern
    Alternativ: 2 oder 3 Vereine
  • Ball: Größe 3 (290g)
  • Spieldauer: 5 x 12 Minuten | Rotation nach 3 Minuten
    Alternativ: -

U10-Wettbewerbsform (E-Junioren/innen)

  • Spielerzahl: 5 gegen 5, max. 2 Rotationsspielerwechsel nach jedem Tor oder nach 3 Minuten
    Alternativ: 7 gegen 7
  • Tore: Kinderfußball-Tore
    Alternativ: -
  • Spielfeld: Länge = 40 Meter, Breite = 25 Meter
    Alternativ: Länge = 55 Meter, Breite = 35 Meter + Nebenspielfeld 3 gegen 3 / 5 gegen 5
  • Organisation: Turnierform mit auf-/absteigenden Spielfeldern
    Alternativ: 2 bis 4 Vereine
  • Ball: Größe 4 (290g/350g)
  • Spieldauer: 5 x 12 Minuten | Rotation nach 3 Minuten
    Alternativ: 4 x 15 Minuten

U10-Wettbewerbsform (E-Junioren/innen)

  • Spielerzahl: 7 gegen 7
    Alternativ: 5 gegen 5
  • Tore: Kinderfußball-Tore
    Alternativ: -
  • Spielfeld: Länge = 55 Meter, Breite = 35 Meter + Nebenspielfeld 3 gegen 3 / 5 gegen 5
    Alternativ: Länge = 40 Meter, Breite = 25 Meter
  • Organisation: Turnierform mit 3 bis 4 Vereinen
    Alternativ: 2 Vereine
  • Ball: Größe 4 (290g/350g)
  • Spieldauer: 4 x 15 Minuten
    Alternativ: -

Ausblick - Wie sollten die nächsten Schritte aussehen?

Ein sinnvoller und zwingend erforderlicher Anfang ist gemacht, so weit, so gut. Jetzt müssten einheitliche Richtlinien und weitreichendere Vorgaben vom DFB angestoßen werden. Empfehlungen und Infoblätter reichen nicht aus, die über Jahrzehnte durchgeführten Wettkampfarten abzulösen. Leider kann der DFB nur Empfehlungen aussprechen, die Umsetzung erfolgt dann in den anderen Verbänden. Empfehlungen sind eben nicht verbindlich und deshalb macht jeder so, wie er will.

Die FairPlayLiga wurde vor 13 Jahren in NRW von Ralf Klohr ins Leben gerufen. Ganze 10 Jahre später hat sie es endlich nach Ostfriesland geschafft! Die rückläufigen Spielerzahlen lassen keine Zeit, weitere 10 Jahre zu warten, bis sich das System vielleicht von allein umstellt. Der DFB steht in der Verantwortung die Vorgaben mit deutlichem Druck an die Landesverbände weiterzureichen. Warten wir ab, mit welcher Ernsthaftigkeit die Verantwortlichen im Bundesvorstand wichtige und erforderliche Änderungen herbeiführen wollen und werden.

Coachshop.de - Horst Wein

Offizielles Lehrbuch des spanischen Fußballverbandes

Der Fußball ist heute unglaublich komplex. Deshalb ist es enorm wichtig nicht nur die körperlichen Fähigkeiten zu trainieren, sondern auch die Spielintelligenz zu entwickeln. Und das am besten von klein an und in kindgerechter Form. Genau das ist das Anliegen dieses Systems, das Horst Wein zunächst in Spanien entwickelt und umgesetzt hat.

Die Kinder lernen in angepassten Spielsituationen Lösungen für Probleme und Stressmomente im Fußball zu finden und das so, dass sie nicht merken, dass sie sich in einem Lernprogramm befinden. Hier werden nicht einfach Übungen vermittelt, sondern ein Gesamtkonzept.

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Gesamt-Spielzeit: ca. 4 Stunden 47 Minuten

Das Hauptanliegen von Horst Wein war es, Kinder und Jugendliche gemäß ihrer Entwicklungsstufe auszubilden und an den Erwachsenenfußball heranzuführen. Dafür hat er sein „Entwicklungsmodell für Spielintelligenz Im Fußball“ konzipiert, in dem in fünf Stufen mit aufsteigender Komplexität eine zielgerichtete und spielerische Ausbildung von jungen Fußballern angestrebt wird.

Die vorliegende Doppel DVD befasst sich mit der ersten Stufe, die für Kinder ab 7 gedacht ist. In kleinen Spielformen werden alle Basiselemente des Fußballs, wie Dribbeln, Passen, Ballan- und mitnahme und Torschuss kind- und leistungsgerecht vermittelt.

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Live-Seminare, Gesamt-Spielzeit: ca. 3 Stunden 6 Minuten FUNino Spiele

In dieser Doppel DVD geht es um FUNino, dem von Horst Wein entwickelten Minifußball. Dieses System richtet sich an Kinder im Alter von acht bis neun Jahren und wird im Kleinfeld mit 4 Toren gespielt. Jedes Team besteht aus 3 Spielern und verteidigt zwei Tore.

Horst Wein hat diese Organisationsform begründet, weil die Kids damit viele Ballkontakte und Erfolgserlebnisse haben. Keiner kann sich verstecken, jeder ist jederzeit am Spiel beteiligt. Ziel ist die Verbesserung der Spielintelligenz. In den DVDs werden das System und das Coaching mit vielen Varianten erklärt und ausgezeichnet präsentiert.

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Horst Wein - DVD - Spielintelligenz im Fußball 3

Die DVD Spielintelligenz im Fußball 3 beschäftigt sich noch mehr als die Vorgänger damit, wie die Entwicklung der Spielintelligenz in kleinen Spielsituationen auf das große Spiel übertragen werden kann. Das Training greift Elemente des Straßenfußballs auf, legt das Augenmerk aber vor allem darauf, wie Spielsituationen effektiver gestaltet werden können und die Steigerung der Fähigkeit, komplexe Probleme schnell zu lösen und in effektive Handlung umzusetzen.

Das ist im modernen Fußball genauso wichtig wie die Verbesserung der motorischen Leistungsmöglichkeiten. Genau dafür bekommen Fußballtrainer mit dieser DVD einen präzisen Handlungsleitfaden an die Hand.

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Carsten Schubert

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