Videobeweis bei der Fußball-WM 2018 - diese Fakten solltest du kennen!

Ob der Videobeweis wie geplant bei der kommenden Fußball-WM zum Einsatz kommt, ist derzeit noch unklar.

Bereits in den vergangenen Wochen diskutierte die FIFA über die geplante Einführung des Videobeweises, ohne dass eine Entscheidung getroffen wurde.

Ob der Videobeweis wie geplant bei der kommenden Fußball-WM zum Einsatz kommt, ist derzeit noch unklar. Bereits in den vergangenen Wochen diskutierte die FIFA über die geplante Einführung des Videobeweises, ohne dass eine Entscheidung getroffen wurde.

Video-Assistent - ein kontroverses Thema im Fußball

Der Videobeweis als technisches Hilfsmittel ist im Fußball ein kontroverses Thema. Von den meisten europäischen Top-Ligen wird die Videoaufzeichnung bereits verwendet, seit der Wintersaison 2017/18 ist dies auch in der Fußball-Bundesliga der Fall. Bei der FIFA wurde jedoch bis jetzt noch nicht entschieden, ob der Videobeweis auch bei den WM-Turnieren zum Einsatz kommen wird.

Wichtige Informationen zu den Spielen der Fußball-WM gibt es übrigens auf www.russland-wm2018.de, hier werden auch alle Spielergebnisse veröffentlicht. Außerdem finden Fußballfans Interessantes und Wissenswertes rund um die Fußball-WM in Russland.

Die Einführung der neuen Technik gestaltete sich bei der Mehrzahl der nationalen Verbände problemlos. Presseberichten zufolge befürwortet das DFB-Präsidium die Einführung des Videobeweises bei der WM-Endrunde. Demzufolge würde der DFB die Verwendung des technischen Mittels unterstützen, da durch den Videoassistenten der Fußball gerechter wird. In der Bundesliga gibt es allerdings fast jede Woche Streitigkeiten hinsichtlich der Effizienz des Videobeweises. Spieler und Trainer stellten jedoch einen positiven Einfluss auf den Spielverlauf und einen Zurückgang strittiger Situationen fest. Vom International Football Association Board (IFAB) wird der Videobeweis ebenfalls gelobt. Von einigen Tagen legte der Verband relevante Zahlen und Statistiken vor.

Hohe Erfolgsquote in der Bundesliga

Während des Einsatzes der Videobeweis-Technik wurden insgesamt 800 Spiele in mehr 20 Ländern ausgewertet. Dabei konnte bewiesen werden, dass 98,9 Prozent aller von den Video-Referees (VAR) getroffenen Entscheidungen korrekt gewesen seien, wobei es in weniger als fünf Fällen zu VAR-Situationen kam.

Bei zwei Dritteln aller Spiele wurde laut der IFAB kein Video-Assistent benötigt. Die endgültige Entscheidung über den Einsatz des Videobeweises bei der Fußball-WM 2018 soll während der FIFA-Council-Sitzung am 15. bis 16. März 2018 in Bogota/Kolumbien getroffen werden. Schon Anfang März soll die IFAB durch eine Grundsatzentscheidung klären, ob der Videobeweis für die WM einsatzfähig ist.

Hierbei wird lediglich eine Empfehlung ausgesprochen, jedoch noch keine Einführung bestätigt. Die FIFA folgte jedoch in der Vergangenheit meist den Empfehlungen und Vorschlägen der IFAB. Im internationalen Gremium stimmen acht Mitglieder ab. Mit jeweils einer Stimme nehmen die britischen Verbände aus England, Wales, Schottland und Nordirland an der Abstimmung teil, während die FIFA ebenfalls über vier Stimmen verfügt. Zur Verabschiedung einer Regeländerung ist eine Dreiviertelmehrheit von insgesamt sechs Stimmen notwendig.

Zwar wurde der Videobeweis in der Vergangenheit von manchen Skeptikern scharf kritisiert, jedoch lag das Hilfsmittel in den meisten Fällen richtig. Vom DFB wurde kürzlich die Erfolgsquote bei der Verwendung des Video-Assistenten veröffentlicht. Demnach konnten durch den Einsatz des Videobeweises in der Hinrunde der Bundesliga-Saison 2017/2018 insgesamt 37 von Schiedsrichtern getroffene Fehlentscheidungen verhindert werden. Außerdem wurden circa 50 Empfehlungen hinsichtlich einer Entscheidungsumkehr vom Video-Kontrollzentrum in Köln ausgesprochen. Während der Unparteiische 48 Mal seine Entscheidung änderte, erwies sich dies nur elf Mal als falsch. Die ursprünglich getroffene Entscheidung wurde korrekterweise zweimal beibehalten.

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