Die Schulterpartie richtig testen
Bei der Anprobe schauen viele Spieler zuerst auf Länge und Breite. Die Schulterpartie verdient mindestens genauso viel Aufmerksamkeit. Dort findet schließlich ein großer Teil der Bewegungen statt.
Ein Spieler kann beide Arme nach oben strecken, den Oberkörper drehen und anschließend eine Schuss- oder Passbewegung simulieren. Dabei wird schnell deutlich, ob das Trikot angenehm mitgeht. Auch ein kurzer Antritt oder ein Ausfallschritt kann zeigen, ob die gewählte Größe passt.
Eine größere Größe ist dabei nicht automatisch besser. Zu viel Stoff kann beim Sprint, Dribbling oder Zweikampf ebenfalls stören. Das Trikot sollte genügend Bewegungsfreiheit bieten und gleichzeitig angenehm am Körper sitzen.
Nicht nur vor dem Spiegel beurteilen
In der Umkleidekabine steht ein Spieler meistens ruhig. Auf dem Fußballplatz sieht die Situation vollkommen anders aus. Ein Schuss kombiniert Anlauf, Standbein, Rotation und eine kräftige Bewegung des Spielbeins.
Ein Trikot sollte deshalb nicht ausschließlich im Stillstand beurteilt werden. Einige typische Fußballbewegungen während der Anprobe vermitteln einen besseren Eindruck. Arme hochheben, einen Ausfallschritt machen, den Oberkörper drehen und eine Schussbewegung simulieren kostet wenig Zeit und zeigt schnell, ob die gewählte Größe passend ist.
Verschiedene Positionen, verschiedene Bewegungen
Alle Fußballspieler brauchen Bewegungsfreiheit, aber ihre Bewegungsmuster unterscheiden sich. Ein Flügelspieler sprintet häufig über die Außenbahn, ein Mittelfeldspieler ist permanent in Bewegung und ein Stürmer benötigt beim Abschluss und in Zweikämpfen ausreichend Bewegungsfreiheit.
Auch Torhüter stellen andere Anforderungen an ihre Kleidung, da Arme und Beine bei Paraden weit auseinander bewegt werden. Das bedeutet nicht, dass jede Position ein anderes Trikot braucht. Jeder Spieler sollte allerdings eine Größe wählen, die zu seinen Bewegungen passt.
Das gilt auch für Jugendteams. Kinder und Jugendliche wachsen teilweise schnell. Trainer und Eltern können deshalb während der Saison kontrollieren, ob die Kleidung noch genügend Bewegungsfreiheit bietet.
Bewegungsfreiheit vor dem ersten Spiel prüfen
Ein kurzer Bewegungstest kann bei der Auswahl helfen. Spieler können die Arme nach oben strecken, den Oberkörper drehen, einen Ausfallschritt machen und mehrere Schuss- oder Passbewegungen ausführen. Das Trikot sollte dabei angenehm sitzen.
Persönliche Vorlieben spielen ebenfalls eine Rolle. Manche Spieler tragen ihr Trikot lieber körpernah, andere bevorzugen etwas mehr Bewegungsfreiheit. Wichtig ist vor allem, dass die Kleidung typische Fußballbewegungen nicht behindert.
Und weil Sportkleidung natürlich nicht nur auf dem Fußballplatz zum Einsatz kommt, lohnt sich auch einmal der Blick über den Spielfeldrand hinaus: Viele Anforderungen an Bewegungsfreiheit gelten ebenso bei anderen Sportarten. Wer beispielsweise auch beim Handball aktiv ist, findet mit einem Stanno Handball Trikot eine entsprechende Sportbekleidung. Auf dem Fußballplatz zählt schließlich vor allem eines: Die Kleidung sollte mitspielen – und nicht im Weg sein.