Mit Pressing zum Sieg - Die intensive Taktik im Check

Der moderne Profifußball ist von Pressing geprägt. Den Gegner bereits früh unter Druck zu setzen, ist die Taktik der Stunde. Um das Spiel über 90 Minuten hinweg aufrechterhalten zu können, braucht die Mannschaft ausreichend Kondition. Für Trainer im Amateur- und Jugendbereich ist es also oft schwer, das Pressing als Taktikkonzept zu etablieren. Unmöglich ist es aber keinesfalls.

Angriff ist nicht immer die beste Verteidigung

Das Pressing zeigt sich in erster Linie dadurch, dass die gegnerische Mannschaft bereits früh unter Druck gesetzt wird. So sollen frühe Ballverluste erzwungen und das geregelte Aufbauspiel des Gegners unterbunden werden. Durch die häufigeren Ballverluste soll die eigene Defensive nicht in Bedrängnis geraten. Zudem soll durch das Pressing die eigene Mannschaft häufiger zu Angriffschancen kommen.

Ins Deutsche übersetzt bedeutet Pressing nichts anderes als Druckspiel. Was man bei den Top-Teams in Europa par excellence beobachten kann, ist im Amateur- und Jugendbereich alles andere als einfach. Denn im internationalen Fußball hat das Pressing die Spielweise bereits deutlich verändert. Die Taktik spielt mittlerweile eine so große Rolle, dass sie auch beim Einsatz vom Betano Promo Code berücksichtigt werden muss. Im Amateurbereich hingegen muss den Spielern erst einmal klargemacht werden, dass es nicht nur das Angriffspressing gibt. Es reicht nämlich nicht aus, nur „vorne draufzugehen“. Um das Taktikkonzept in der Mannschaft zu etablieren, braucht es ein spezielles Training und eine gesonderte Abstimmung. Dabei wird die gegnerische Defensive stark unter Druck gesetzt. Doch Angriff ist nicht immer die beste Verteidigung. Für den Amateur- und Jugendbereich empfiehlt sich eher das Abwehrpressing. Das Abwehrpressing ist weniger laufintensiv und findet in der eigenen Hälfte statt. Dabei lässt man den Gegner seinen Angriff ruhig aufbauen, lenkt ihn durch Laufwege aber in eine bestimmte Richtung. Vor dem eigenen Strafraum werden die Räume dann eng verdichtet. Die gegnerische Offensive ist dann in Unterzahl und kann von mehreren Spielern gleichzeitig angelaufen werden.

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Wie sieht das richtige Training für die Taktik aus?

Wenn die Taktik in Richtung Pressing ausgelegt werden soll, muss dies langsam erfolgen. Oft dauert die Umstellung mehrere Monate. So können die Spieler an das laufintensive Spiel gewöhnt werden. Auch die Raumaufteilung zwischen Offensive und Defensive muss sich erst einmal einspielen. Oftmals muss auch die Aufstellung angepasst werden. Für das Pressing im Amateur- und Jugendbereich empfiehlt sich eine 4-3-2 Formation. So sind die Spieler ausgewogen über das gesamte Feld verteilt. Im Training empfiehlt sich zuerst das Spielen auf kleinerem Raum. So gewöhnen sich die Spieler an die neuen Laufwege. Danach kann vom abgesteckten Mini-Spielfeld auch im großen Stil trainiert werden. Gleichzeitig sollte der Fokus auch vermehrt auf die Kondition gelegt werden. Diese ist nämlich vor allem dann wichtig, wenn mit Angriffspressing gespielt wird. Wichtig ist auch, die Spielabläufe in der Theorie durchzukauen. Denn beim Druckspiel muss jeder Spieler wissen, wo er zu stehen hat und welche Laufwege gegangen werden müssen.

Pressing im Amateur- und Jugendbereich: Eine erfolgversprechende Taktik

Im Amateur- und Jugendbereich ist die Technik am Ball bei den meisten Spielern nur mäßig ausgeprägt. Das Pressing kann dadurch besonders effektiv ausgeübt werden. Wenn Spieler unter Druck stehen, werden Bälle oft blind weggeschlagen. Zudem ergeben sich individuelle Fehler und Pässe ins Leere. Die Umsetzung geht oft aber nicht von heute auf morgen. Die eigene Mannschaft muss lernen, richtig zu pressen und sich konditionell an die Taktik anzupassen. Bei falschem Pressing ergeben sich viele freie Räume für den Gegner.

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