Trainingsübung Cross Duel
Medien
Beschreibung
Übungsablauf
Ein wichtiger Bestandteil der Zweikämpfe in dieser Übung ist die Flanke auf die beiden Kontrahenten. Zu welchem Zeitpunkt die Flanke geschlagen wird, kann den Ablauf deutlich beeinflussen und ist davon abhängig, ob dies bereits beim Anlauf zum Tor passiert oder erst, wenn die beiden Angreifer in Position gelaufen sind. Die beiden Spieler müssen anschließend schnell umschalten und sich auf den nächsten Zweikampf konzentrieren. Die Passgeber haben die Aufgabe möglichst genaue Anspiele abzuliefern, damit der Angreifer eine Chance hat, den Ball zu kontrollieren und ein Tor zu erzielen.
Beschreibung:
Links und rechts neben dem Tor platzieren wir jeweils eine Gruppe. In diesen Gruppen befinden sich die Bälle. Die Gruppe auf der linken Torseite befindet sich weiter vom Tor entfernt.
Aus einer Position zentral zum Tor, aufgestellt zwischen zwei Hütchen laufen die beiden Angreifer an. Von der linken Seite wird eine Flanke so vors Tor geschlagen, dass ein Angreifer den Ball im Tor versenken kann. Optimal wäre ein Kopfball, ist aber nicht Bedingung. Der Angreifer, der nicht zum Torabschluss gekommen ist, bietet sich nach der Aktion sofort zum Anspiel von der rechten Torseite an. Es folgt der nächste Zweikampf, danach tauschen alle Spieler die Gruppen.
Variationen
- Flanke von rechts, Pass von links.
- Nach der Flanke bieten sich beide Angreifer an und der Passgeber entscheidet, wer angespielt wird.
- Die Flanke erfolgt erst, wenn die Spieler vor dem Tor in Position gelaufen sind.
- Die Gruppe auf der rechten Torseite erhält eine andere Position, zum Beispiel am seitlichen Übungsrand.
Tipps
- Die Spieler sollen zunächst beim zweiten Teil der Aktion den Pass zulassen.
- Spreche nach der Aktion mit den beteiligten Spielern und mache Verbesserungsvorschläge.
Organisation
Kategorie: Aufbautraining, , Jugendtraining, Senioren
Minimum Gruppengröße: 8 + Torwart
Maximum Gruppengröße: 14 + Torwart
Material: Ausreichend Bälle, 2 Hütchen, 1 Tor.
Feldgröße: Variiere mit dem Abstand des Flankengebers zum Tor.
Altersgruppe
- E-Junioren (U10/U11)
- D-Junioren (U12/U13)
- C-Junioren (U14/U15)
- B-Junioren (U16/U17)
- A-Junioren (U18/U19)
- Senioren
Je stärker Raum-, Zeit- und Gegnerdruck, desto höher die technischen Anforderungen an den Spieler. Klar ist: Die Technik ist ein wichtiger Baustein in der Ausbildung und sollte zentraler Bestandteil eines modernen Kinder- und Juniorentrainings sein. Denn Lösungen im Spiel lassen sich nur erfolgreich umsetzen, wenn man den Ball möglichst perfekt beherrscht.
Kinder- und Jugendfußballexperte Klaus Pabst stellt Trainern aller Leistungsstufen über 140 altersgerechte Trainingsformen zu Dribbling, Passspiel und Ballkontrolle, kombiniert mit Torschuss, zur Verfügung und legt anschaulich dar, worauf es bei einem effektiven und spaßbetonten Training ankommt.
Im Profifußball versuchen Trainer und Trainerstäbe, einen breiten Kader talentierter Spieler sowohl konditionell als auch spieltechnisch und spieltaktisch auf ein möglichst hohes Leistungsniveau zu bringen.
Die Neurobiologie kann demgegenüber zeigen, warum das Spiel – hohen Erfolgserwartungen zum Trotz – immer bis zu einem bestimmten Grade unberechenbar bleiben wird.
Es lässt sich untersuchen, wie im neuronalen Apparat der auf dem Fußballfeld agierenden Spieler die vielfältigen Einflüsse verarbeitet werden, die vom Feld her (Mitspieler/Gegenspieler/Schiedsrichter) und vom Umfeld her (Trainer/ Publikum) auf die Akteure einwirken.
Für Trainer aller Leistungsklassen, Individuell gestaltbarer Stundenaufbau und Kapitel zu Vermittlungsweisen, Wettkampf im Kinderfußball und die Rolle des Trainers. Alle Trainingsbausteine haben den Anspruch, spaßvolles und motivierendes Kindertraining sicherzustellen.
Fußballkindergarten bietet insgesamt 100 Trainingsformen in 20 zusammenhängenden Spielstunden. Die Spielstunden sind nach einem Bausteinprinzip aufgebaut, sodass die einzelnen Übungselemente nach Wünschen und Bedürfnissen ausgewählt und zusammengestellt werden können. In den Spielstunden werden koordinative Elemente mit den Grundtechniken des Dribbelns, Passens und Schießens verbunden, sodass alle Übungen eine große Bandbreite an Fähigkeiten und Fertigkeiten bei den Kindern abfragen.
Spätestens seit der WM 2014 und den Auftritten von Manuel Neuer weiß man, dass Begriffe wie Torsteher, Torwart oder Torhüter veraltet sind und man eher vom Torspieler sprechen sollte. Zu seiner Rolle gehören nun auch die Unterbindung gegnerischer Angriffe und die zielgerichtete Spieleröffnung.
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