Trainingsübung Umschalten 2vs2
Medien
Beschreibung
Übungsablauf
Im Ablauf trainieren wir den Torschuss, allerdings nicht isoliert und das sorgt für umfangreiche Lerninhalte. Nach den Torschüssen wird umgeschaltet und der Trainer bestimmt, von wo ein Angriff erfolgt. Mit dem Trainersignal startet sofort ein 2 gegen 2 und die beiden Spieler aus jedem Team müssen geschickt gemeinsam handeln. Soweit so gut, wir generieren ein Angreifer- und ein Verteidiger-Pärchen. Schnelles Umschalten ist angesagt, aber damit sind die kleinen taktischen Anforderungen noch längst nicht erschöpft. Mit der erfolgreichen Balleroberung dreht sich das Spiel wieder komplett und/oder wir nehmen einen Torhüter ins Angriffsspiel dazu.
Aus dem Ballverlust wird ein Qualitätsmerkmal
Die Abwehrarbeit richtet sich nach der schnellen Eroberung des Balles aus, im heutigen Fußball ist dies eine Qualitätsanforderung an die Spieler. Nach Ballverlust wird der Gegner sofort unter Druck gesetzt und dies trainieren wir in dieser Spielform. Der „Ballverlust“ beginnt im Ablauf mit den Torschüssen, was das Umschalten für die Akteure noch erschwert. Gerne schaut man dem Schuss hinterher und dafür ist hier keine Zeit. Nicht nur bei Ballbesitz soll das Spiel bestimmt werden, auch gute Abwehrarbeit kontrolliert den weiteren Spielverlauf, es wird nicht auf Aktionen der Gegner gewartet.
Es ergeben sich 1 gegen 1-Situationen, auch gruppentaktische Handlungen mit dem Partner sind erforderlich. Die Spieler müssen sich entsprechend blitzschnell orientieren und komplexe Spielsituationen mit Erfolg meistern. Neben schneller Orientierung, kompaktes Auftreten und taktisch klugem Spiel, ist die Mentalität ein wichtiger Baustein. „Wollt ihr den Ball, dann holt ihn euch!“
Aufbau:
- 6 Hütchen, 2x2 verschiedenfarbige Markierungen und 2 Tore.
- Ein Spielfeld von 30 x 20 Metern markieren, die Mittellinie wird gekennzeichnet. Die Abmessungen können dem Leistungsvermögen angepasst werden.
- Die Tore werden mit verschiedenfarbigen Markierungen gekennzeichnet.
- Es werden vier Gruppen eingeteilt, ausreichend Bälle sind vorhanden. In die Tore werden Torhüter postiert.
Ablauf:
- Von jeder Seite startet ein Spieler der Gruppe A parallel zur Mittelline ins Dribbling.
- Nach der Begegnung umdribbeln sie einander, biegen zu den Toren ab und schießen.
- Mit den Torschüssen ruft der Trainer eine Torfarbe auf.
- Vom aufgerufenen Tor starten zwei Spieler der Gruppen B und greifen aufs Tor gegenüber an. Die Torschützen aus Gruppe A werden zu Abwehrspielern. Erobern die Spieler der Gruppe B den Ball, werden sie zu Angreifern und schließen aufs andere Tor ab.
Variationen
- Mit dem Trainersignal startet von jeder Spielfeldseite ein Spieler der Gruppe B, einer mit Ball.
- Der Torwart aus dem Tor, welches nicht angegriffen wird, schaltet sich ins Angriffsspiel ein. Es kommt zum 3 gegen 2.
Tipps
- Die Torschützen aus Gruppe A lassen sich nach den Torschüssen sofort fallen.
- Gebe die Signale bewusst so, dass sich aus der Situation ein Spielvorteil für ein Paar ergibt.
Organisation
Kategorie: Grundlagentraining, (Kindertraining), Jugendtraining, Senioren
Minimum Gruppengröße: 8
Maximum Gruppengröße: 14
Material: 6 Hütchen, 2x2 verschiedenfarbige Markierungen und 2 Tore.
Feldgröße: 30 x 20 Meter großes Spielfeld, oder nach Leistungsvermögen.
Altersgruppe
- E-Junioren (U10/U11)
- D-Junioren (U12/U13)
- C-Junioren (U14/U15)
- B-Junioren (U16/U17)
- A-Junioren (U18/U19)
- Senioren
Das Anforderungsprofil des Torwarts hat sich in den letzten Jahren entscheidend geändert. Er ist vielmehr am Spiel beteiligt und nicht mehr nur für die Verhinderung von Toren zuständig. Entsprechend muss auch das Ausbildungskonzept diesem Wandel Rechnung tragen.
Das Zonentraining bildet in diesem Rahmen das Kernelement, auf dem die moderne Torwartausbildung aufbaut. In diesem Buch wird dieses Konzept ausführlich vorgestellt. Hintergründe, Grundbegriffe, Modelle und Konsequenzen für die Trainingsgestaltung werden ausführlich erläutert und anhand visueller Medien sehr anschaulich präsentiert. Damit wird jedem interessierten Fußballtrainer die Philosophie hinter dem Konzept nahe gebracht.
Wer als Trainer, Spieler oder Fußballfan wirklich ernst genommen werden will, sollte dieses Buch kennen.
11Freunde schreibt über dieses Buch "Es ist längst ein Standardwerk" und diese 2015 erschienene 4. Neuauflage wurde um über 100 Seiten erweitert. Ein Lesebuch für Fußballtrainer, Spieler und alle Fußballfreaks, die die Geschichte der Fußballtaktik als Lesefreude erleben wollen. Trotz seines Umfangs wird dieses Buch nie langweilig.
Ausgerechnet ein Engländer hat uns diese Werk erschaffen, womit der Beweis erbracht ist, trotz der wenigen Erfolge, es gibt Engländer, die richtig viel vom Fußball verstehen.
Eigentlich dachte ich immer, Fußball ist nur ein Spiel. Dieses Buch krempelt die taktische Analyse des Fußballspiels komplett um.
Kurzweilig und trotz des wissenschaftlichen Anspruchs ist dieses Buch sehr verständlich geschrieben. leicht zu lesen. Hier ein kleiner Auszug aus dem Sachverzeichnis und es ist wirklich nur ein kleiner Auszug:
Spielanalyse, Spielanalyst, Spieldaten, Spielerposition, Spielertyp, Spielinformation, Spielnachbereitung, Spielphilosophie, Spielstatistik, Spielsystem, Sportinformatik, Spracherkennungssystem, Taktische Ausrichtung, Taktische Leistungsdiagnostik, Taktische Muster, Taktische Verhalten, Tiefenstaffelung, Tracking, Trackingdaten, Trackingsystem, Trainingssteuerung …
Gerade in Amateurvereinen ist das Torwarttraining oft ein Stiefkind. Die Trainer haben entweder nicht die Zeit, sich gezielt darum zu kümmern oder sie sind dafür nicht ausgebildet. Dieses Problem löst die Kartothek „Torwarttraining“ auf einfachste Weise. Die Kartensammlung in der Box oder die benötigten Karten können direkt vor Ort zum Einsatz kommen.
Der Trainer kann seinen Torwart in verschiedenen Bereichen fordern und sogar Schwerpunkte festlegen. Es gibt Übungsformen ohne Gegnereinwirkung wie Distanz-, Nahdistanzschüsse und Flugbälle, aber auch Trainingsmöglichkeiten mit Gegner. Abgerundet wird das Programm mit Karten, die die Aktivität des Torwarts in Spielsituationen abbilden.




