Trainingsübung Vier gewinnt

Variante

Medien

Intensive Trainingsübung im Passspiel
Mit Passspiel, Ballsicherung, Timing und Schulterblick

Beschreibung

Übungsablauf

Was in der Animation einfach aussieht, ist in der Praxis dann doch etwas schwerer.

Zwei Spieler befinden sich im Übungszentrum, sie leiten den Ball ständig auf die andere Übungsseite weiter. Ist ein Spieler zu schnell oder zu langsam, kann es zu empfindlichen Störungen kommen.

Intensive Trainingsübung mit Passspiel, Ballsicherung, Timing und Schulterblick

Die Abläufe müssen getimt werden und dazu sollten sich die Spieler gut orientieren und die Spielsituation richtig einschätzen. Mit einem Schulterblick können die Spieler im Zentrum beobachten, ob der Mitspieler auf der anderen Seite anspielbereit ist. Entsprechend wird der Pass druckvoll erfolgen oder etwas langsamer.

Die Spieler auf den Außenposition haben das Spiel vor sich und können gegebenenfalls das Spiel beschleunigen oder den Ball kurz kontrollieren, bis der Mitspieler im Zentrum wieder anspielbereit ist.

Es gibt also viele Dinge zu beachten und zusätzlich sollen die Spieler den Pass in den richtigen Fuß spielen, die Passempfänger sich korrekt mit einer offenen Stellung anbieten und das Tempo auf den Laufwegegen immer wieder variieren.

Leibchen - Tragering von Teamsportbedarf.de

Aufbau:

  • Für eine Vierergruppe benötigen wir 3 Hütchen, 4 Bodenmarkierungen und 2 Bälle.
  • Je nach Leistungsvermögen, werden die Markierungen in einem Abstand von 6 bis 10 Metern zueinander ausgelegt (siehe Grafiken).
  • Im Zentrum werden drei Hütchen auf halber Strecke aufgestellt.
  • Auf jeder Seite wird ein Spieler mit Ball postiert. Im Zentrum befindet sich jeweils ein Spieler rechts und links neben den Hütchen.

Ablauf A:

  1. Der Pass erfolgt zum Spieler im Zentrum in den rechten Fuß.
  2. Der Spieler im Zentrum dreht entsprechend nach rechts ab und nimmt die offene Stellung ein.
  3. Er leitet den Ball auf die andere Seite weiter, möglichst mit dem zweiten Ballkontakt. Anschließend übernimmt er die Position des anderen Zentrumsspieler und bewegt sich so immer im Kreis um die Hütchen herum.
  • Nach einiger Zeit tauschen die Startspieler mit den Zentrumsspielern die Positionen.

Ablauf B:

  1. Der Pass erfolgt zum Spieler im Zentrum in den rechten Fuß.
  2. Der Spieler im Zentrum dreht entsprechend nach rechts ab und nimmt die offene Stellung ein.
  3. Er leitet den Ball auf die andere Seite weiter, möglichst mit dem zweiten Ballkontakt. Anschließend kehrt er auf seine Ausgangsposition zurück und bietet sich auf der anderen Seite an. Das Zuspiel erfolgt dort in den linken Fuß. Auch hier leitet er den Ball auf die andere Seite. Die Zentrumsspieler bewegen sich immer vor den Hütchen hin und her und kehren ständig in die Ausgangsposition zurück.
  • Nach einiger Zeit tauschen die Startspieler mit den Zentrumsspielern die Positionen.

Ablauf C:

  1. Der Startspieler passt auf den Spieler im Zentrum, der den Ball zurück klatscht.
  2. Der Spieler im Zentrum dreht nach außen ab und bietet sich auf seiner rechten Seite an. Er steht dabei mit dem Gesicht zu den Hütchen. Der Startspieler passt exakt in den linken Fuß.
  3. Er leitet den Ball auf die andere Seite weiter, möglichst mit dem zweiten Ballkontakt. Anschließend übernimmt er die Position des anderen Zentrumsspieler und bewegt sich so immer im Kreis um die Hütchen herum.
  • Nach einiger Zeit tauschen die Startspieler mit den Zentrumsspielern die Positionen.

Variationen

A und C:

  • Der Spieler im Zentrum dreht nach links ab, das Zuspiel erfolgt in den linken Fuß.

C:

  • Der Zentrumsspieler bewegt sich wie beim Ablauf B vor den Hütchen hin und her. Nach dem Doppelpass dreht er abwechselnd nach links und rechts ab und leitet den Ball immer auf die andere Seite weiter.

A, B, und C:

  • rlaube zunächst mehr als zwei Ballkontakte.
  • Wettkampf bei mehreren Gruppen: Die Pässe, die bei den Startspielern ankommen, werden gezählt. Welche Gruppe schafft in einer vorgegebenen Zeit die meisten Pässe?

Tipps

  • Unbedingt beidfüßig ablaufen lassen.
  • Gebe Hinweise: Der Passduck wird gesteigert oder reduziert, je nach Spielsituation. Eventuell den Ablauf kurz verzögern.

Organisation

Kategorie: Grundlagentraining, (Kindertraining), Jugendtraining, Senioren
Minimum Gruppengröße: 4
Maximum Gruppengröße: 4
Material: 3 Hütchen, 4 Bodenmarkierungen und 2 Bälle.
Feldgröße: Je nach Leistungsvermögen, werden die Markierungen in einem Abstand von 6 bis 10 Metern zueinander ausgelegt.

Altersgruppe

  • E-Junioren (U10/U11)
  • D-Junioren (U12/U13)
  • C-Junioren (U14/U15)
  • B-Junioren (U16/U17)
  • A-Junioren (U18/U19)
  • Senioren

PDF

Gesamt-Spielzeit: ca. 4 Stunden 47 Minuten

Das Hauptanliegen von Horst Wein war es, Kinder und Jugendliche gemäß ihrer Entwicklungsstufe auszubilden und an den Erwachsenenfußball heranzuführen. Dafür hat er sein „Entwicklungsmodell für Spielintelligenz Im Fußball“ konzipiert, in dem in fünf Stufen mit aufsteigender Komplexität eine zielgerichtete und spielerische Ausbildung von jungen Fußballern angestrebt wird.

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Autoren: Peter Hyballa, Hans-Dieter te Poel

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Es gibt noch unendlich mehr Passarten und alle werden in diesem Buch mit zahlreichen methodischen und theoretischen Erklärungen und Spiel- und Übungsformen ausführlich dargestellt. Damit Fußballtrainer bei dieser Riesenauswahl nicht den Überblick verlieren, haben sich die Autoren etwas ganz Besonderes einfallen lassen, zwei Folien zum „Hyballa/te Poel Pass-Puzzle-IQ“, ein Leitfaden, welche Passarten mit welchen Übungsformen wie und warum für sein Training geeignet sind.

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11Freunde schreibt über dieses Buch "Es ist längst ein Standardwerk" und diese 2015 erschienene 4. Neuauflage wurde um über 100 Seiten erweitert. Ein Lesebuch für Fußballtrainer, Spieler und alle Fußballfreaks, die die Geschichte der Fußballtaktik als Lesefreude erleben wollen. Trotz seines Umfangs wird dieses Buch nie langweilig.

Ausgerechnet ein Engländer hat uns diese Werk erschaffen, womit der Beweis erbracht ist, trotz der wenigen Erfolge, es gibt Engländer, die richtig viel vom Fußball verstehen.

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