Trainingsübung 3-Bahnen-Abschluss
Medien
Beschreibung
Übungsablauf
Gleich drei Spieler sind für den Erfolg dieser Futsal-Torschussübung verantwortlich. Schnell geht es und auch bei mehreren Gruppen entstehen geringe Wartezeiten, dafür sorgt das hohe Ablauftempo und die Enge der Halle.
Trainingsform mit drei unterschiedlichen Torabschlüssen
In dieser Trainingsform realisieren wir drei Torabschlüsse in einer Aktion, die so immer wieder vorkommen. 1 gegen 1 mit dem Torwart, den Pivot nutzen wir als Wandspieler und im Finale wird 2 gegen 1 gespielt. Die Akteure müssen dabei ständig aufmerksam sein, es gibt bei der Vorbereitung der Abschlüsse verschiedene Aufgaben auf den einzelnen Positionen.
Zum Torerfolg mit Dribbeltechnik, Zweikampf, Ballablage und im 2 gegen 1
Auf der ersten Bahn sorgt gute Dribbeltechnik und starkes Zweikampfverhalten vom Spieler und Torwart für den Erfolg oder Misserfolg. Technisch versierte und präzise Torschüsse sind auf der zweiten Bahn nur möglich, wenn die Ballablage auf die Schützen exakt erfolgt. Eine kleine gruppentaktische Aufgabe beinhaltet die dritte Bahn, dort sollen zwei Spieler den schnellsten erfolgreichen Abschluss umsetzen. Die Spieler müssen sich auf jeder Bahn anderen Herausforderungen stellen, die Abläufe sind technisch und taktisch anspruchsvoll. Insbesondere die Beidfüßigkeit wird Thema, oft umlaufen die Spieler ihren schwächeren Fuß und damit wird der Abschluss komplizierter, die Körperhaltung verschlechtert sich oder es entsteht Zeitverlust. Achte deshalb unbedingt darauf, dass die Spieler auch ihren schwachen Fuß einsetzen.
Aufbau:
- Material: 3 Bodenmarkierungen, ein Tor uns ausreichend Bälle.
- Mit den Bodenmarkierungen kennzeichnen wir die Startpositionen für die Mittelbahn und den beiden Außenbahnen.
- Die Spieler werden an den drei Startpunkten aufgeteilt, jeder hat einen Ball und ein Torwart geht ins Tor.
Ablauf:
- Spieler A dribbelt aufs Tor zu und versucht im 1 gegen 1 mit dem Torwart ein Tor zu erzielen. Anschließend bietet sich A im Zentrum zum Passspiel von B an.
- B passt zu A, A legt den Ball zum Torschuss für B ab.
- B schießt aufs Tor und wird anschließend zum Angreifer.
- C startet ins kurze Dribbling und passt zu A. A passt zu C zurück, danach wird A wird zum Abwehrspieler.
- C versucht A zu überdribbeln oder er passt diagonal zu B. C und B sind ein Team und beide spielen im 2 gegen 1 gegen A.
- Durch geschicktes Passspiel ist ein Spieler frei und schließt ab.
- Beim nächsten Durchgang übernimmt jeder Spieler eine andere Startposition.
Variationen
- Wir starten mit dem ersten Dribbling von der anderen Feldseite.
- Unter 3. wird A zum Angreifer und unter 4. passt C zu B. B passt zu C zurück, danach wird B wird zum Abwehrspieler.
Tipps
- Von allen Positionen den schnellstmöglichen Torabschluss suchen, dies gilt auch beim 1 gegen 1 mit dem Torwart.
- Beim 2 gegen 1 bewegt sich der Mitspieler raus aus dem Deckungsschatten, damit er anspielbar ist.
- Auf Beidfüßigkeit achten.
Organisation
Kategorie: Grundlagentraining, (Kindertraining), Jugendtraining, Senioren
Minimum Gruppengröße: 3 + Torwart
Maximum Gruppengröße: 12 + Torwart
Material: 3 Bodenmarkierungen, ein Tor uns ausreichend Bälle.
Feldgröße: Halbes Feld oder an die Hallengröße anpassen.
Altersgruppe
- E-Junioren (U10/U11)
- D-Junioren (U12/U13)
- C-Junioren (U14/U15)
- B-Junioren (U16/U17)
- A-Junioren (U18/U19)
- Senioren
Mit größtmöglicher Motivation, aber auch Intensität und Systematik sollen alle Aspekte des „fußballerischen Einmaleins“ im Training entwickelt, gefestigt und gesteigert werden! Innerhalb eines strukturierten, aber jederzeit flexiblen Trainingsprozesses bekommen die Spieler „fußballerische Basics“ vermittelt, um alle Situationen im Spiel lösen zu können. „Mottowochen“ zum Angreifen, Verteidigen, Umschalten und zu speziellen Merkmalen wie Kreativität und Variabilität vermitteln den Akteuren dazu ein breites, leistbares Spektrum an taktischen Möglichkeiten.
Der Autor Norbert Vieth: Positionsspezialisierung? Nein, danke! Er agiert lieber als fußballerischer Allrounder. So trainierte er alles: von der A-Junioren-Bundesliga bis zu Bambini-Teams seiner Kinder.
Mit den All Blacks assoziiert man nicht unbedingt Leadership und Business Coaching, aber die Erfolge der neuseeländischen Rugby-Nationalmannschaft kommen nicht von ungefähr. Das erkennt man sehr schnell, wenn man sich mal einige Zitate über ihre Geheimnisse anschaut.
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