Trainingseinheit - Angriffsaufbau nicht nur im 4-2-3-1

Intelligent Play - Über den statischen Aufbau zum intelligenten Angriffsfußball - 8 Videos, 8 PDFs und 9 Grafiken

Diese Übung eignet sich auch zum Passkombinationspiel auf kleinen Feldern!

Wir nutzen hier einen statischen Übungsaufbau, um vom unseren Spielern später die Entwicklung von eigenen Lösungen zu fordern.

Zu den Videos gibt es auch PDFs, die jeweils durch Klick auf die entsprechenden Grafiken als Download zur Verfügung stehen.

Trainingshilfsmittel für Fußballtrainer

In der Grafik A haben wir den Übungsaufbau dargestellt, der uns durch die gesamte Trainingseinheit begleitet. Beachte dabei, dass wir mit dem Markierungsdreieck auf der linken Seite bereits den Ablauf von der anderen Übungsseite vorbereitet haben. Unsere Darstellungen, auch in den Videos, zeigen den Ablauf wegen der Übersichtlichkeit nur über die rechte Seite.

Grundorganisation:

In den Grafiken und den Videos besetzen wir die Positionen nur einfach und es findet kein Positionstausch unter den Spielern statt. So trainiert jeder Spieler auf seiner Spielposition. Natürlich ist es möglich eine Rotation der Positionen einzubauen, oder sie doppelt zu besetzen.

Um den Ablauf noch intensiver zu gestalten, benötigen wir zwei Torhüter, beachte hierzu die Hinweise weiter unten im Text, in den PDFs und den Videos.

Wir empfehlen mit festem Positionsspiel zu beginnen und gegebenenfalls, nach kurzer Eingewöhnung und Fehlerkorrekturen, den Ablauf auf zwei Spielfeldseiten gleichzeitig ablaufen zu lassen.

Zum Aufbau werden 10 Bodenmarkierungen benötigt. An der Mittelline, jeweils neben dem Mittelkreis, markieren wir ein Dreieck. In der Spitze in einiger Entfernung vor dem Strafraum legen wir drei weitere Markierungen aus. Im 4-2-3-1-System ist dies die 3. Vor der zentralen Markierung befindet sich eine weitere Markierung, sie markiert die Position unseres Achters. Falls du mit den markierten Positionen nicht klar kommst, lese bitte "Spielsysteme - Grundlagen des 4-2-3-1".

Sämtliche Passkombinationen lassen sich auch auf einem kleinen Feld trainieren, wir zeigen dies im ersten Video beispielhaft.

Vom statischen zum dynamischen Spiel:

Wir geben unseren Spielern verschiedene Pass- und Laufwege vor. Haben sie diese mehrfach erfolgreich absolviert (von beiden Übungsseiten), sollten diese als Lösungsvorschläge für den Angriff reichen. Anschließend überlassen wir es den Spieler, welche Lösung umgesetzt wird und dann fordern wir sie dazu auf, eigene Pass- und Laufwege zu kreieren. Greife hierbei korrigierend ein, diskutiert über Probleme und Gefahren, deine Spieler werden so zu selbständigen Persönlichkeiten auf dem Platz, die immer einen Weg finden werden, den Spielaufbau intelligent umzusetzen.

Einbindung des zweiten Torhüters:

Du erkennst in den Grafiken und Videos einen zweiten Torhüter, der neben dem Tor steht und einige Bälle zur Verfügung hat. In den Abläufen ziehen die beiden zentralen Spieler ständig zum Tor, um abzuschließen. Es wird nur einer dieser Spieler zum Abschluss kommen und der andere bekommt vom Torwart neben dem Tor einen Ball zugeworfen oder zugerollt, je nach dem, was die Situation hergibt. Der Torwart muss dabei den Ablauf genau beobachten und sofort dem entsprechenden Spieler den Ball zur Verfügung stellen. Dieser soll schnell reagieren und den Torerfolg suchen.

Allgemeine Grundsätze zum Übungsablauf

In der Beschreibung der verschiedenen Übungsabläufe, werden wir uns auf die Grafiken beschränken, sie sind selbsterklärend. Du solltest dir auch immer das Video zum Ablauf ansehen, hier wird es noch deutlicher, wie wir den Angriff aufbauen wollen. Insbesondere das Video zur Variante 1 ist dabei etwas ausführlicher.

Jede Variante beginnt mit einem Dreiecksspiel an den Markierungen an der Mittellinie. Wann die Angriffsaktion in die Tiefe startet, entscheiden die drei dort postierten Spieler, in dem sie aus dem Dreieck den Angriff einleiten.

Variante 1

Verfolge in der Grafik die Pass- und Laufwege und schaue dir dann das Video an. Dort zeigen wir auch den Ablauf auf einem kleinen Übungsfeld.

Variante 2

Variante 3

Variante 4

Variante 5

Variante 6

Variante 7

Variante 8

Uwe Bluhm

Spielsysteme - Grundlagen

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