Trainingsübung Zeitgefühl
Medien
Beschreibung
Übungsablauf
Diese Übung wirkt zunächst etwas komisch, aber führe sie doch einmal durch, erst dann wirst Du den Spaßfaktor erkennen. Ganz so einfach ist sie für die Kinder auch nicht. Probiere selbst aus mit dem Ball zu dribbeln und gleichzeitig Sekunden zu zählen. Dazu kommt noch die Aufgabe, Karambolagen mit Mitspielern zu umgehen. Haben die Kinder erstmal den Sinn der Übung verstanden, kannst Du Beinwechsel, Tempodribbling und Richtungswechsel auf Kommando einfügen.
Beschreibung:
Der Trainer stoppt die Zeit und sagt zu keinem Zeitpunkt, wieviel Sekunden abgelaufen sind. Die Kinder bewegen sich dribbelnd im Übungsfeld. Wenn ein Spieler meint, die vorgegebene Zeit (z.B.: 30 Sekunden) ist abgelaufen, tritt er auf den Ball und bleibt stehen. Wer erst nach Ablauf der Zeit anhält ist "tot". Das Kind mit dem bestem Zeitgefühl gewinnt das Spiel.
Variationen
- Verschiedene Dribbeltechniken.
- Verschiedene Zeitvorgaben.
Tipps
- Immer beidbeinig trainieren!
Organisation
Kategorie: Grundlagentraining, Kindertraining
Minimum Gruppengröße: Nach Feldgröße
Maximum Gruppengröße: Nach Feldgröße
Material: Jedes Kind hat einen Ball, Stoppuhr oder Uhr mit Sekundenzeiger.
Feldgröße: Nach Anzahl der Kinder.
Altersgruppe
- G-Junioren (Bambini/U7)
- F-Junioren (U8/U9)
- E-Junioren (U10/U11)
- D-Junioren (U12/U13)
- C-Junioren (U14/U15)
Die besten Übungen aus den NLZ und vom DFB. Viele Trainer im Amateurbereich sind stets auf der Suche nach neuen Übungen, die ihre Mannschaft nach vorne bringen und die Basis für einen erfolgreichen Fußball bilden. Das Angebot ist jedoch zumeist so groß, dass Trainer alleine in die Vorbereitung und Recherche viele Stunden investieren und sich dabei mehrerer Quellen bedienen müssen.
Dieses Buch vereinfacht die Trainerarbeit, indem es die besten Übungen aus den Nachwuchsleitungszentren und vom DFB vereint und kategorisiert vorstellt. Die Begeisterung und Faszination für diesen Sport ist überall spürbar.
Akustische, visuelle und kinästhetische Eindrücke und dazu noch der Ball und der Gegner, all das muss ein Fußballspieler in Sekundenbruchteilen verarbeiten und in Handlung umsetzen. Dabei spielt die Koordination eine entscheidende Rolle.
Nur wer gute koordinative Fähigkeiten vorweist, kann in diesen komplexen Situationen im modernen Fußball optimal und erfolgreich agieren. Die Autoren vermitteln in diesem Buch neben den theoretischen Grundlagen viele verschiedene Übungsformen zur Verbesserung der Koordination, natürlich immer mit dem Ball. Im zweiten Teil werden Trainingsmöglichkeiten präsentiert, bei denen das vorher gelernte in konkreten Spielsituationen praxisgerecht umgesetzt wird.
Im Profifußball versuchen Trainer und Trainerstäbe, einen breiten Kader talentierter Spieler sowohl konditionell als auch spieltechnisch und spieltaktisch auf ein möglichst hohes Leistungsniveau zu bringen.
Die Neurobiologie kann demgegenüber zeigen, warum das Spiel – hohen Erfolgserwartungen zum Trotz – immer bis zu einem bestimmten Grade unberechenbar bleiben wird.
Es lässt sich untersuchen, wie im neuronalen Apparat der auf dem Fußballfeld agierenden Spieler die vielfältigen Einflüsse verarbeitet werden, die vom Feld her (Mitspieler/Gegenspieler/Schiedsrichter) und vom Umfeld her (Trainer/ Publikum) auf die Akteure einwirken.
Dieses Buch ist ein Plädoyer für Fußballtraining auf kreisförmigen Spielfeldern. Der Autor begründet zunächst, warum diese Trainingsart Vorteile gegenüber anderen traditionellen Trainingsformen hat, insbesondere, wenn es um die Verbesserung der Spielkompetenz geht.
Im Praxisteil werden dann einhundert ganzheitliche und spielnahe Übungsformen vorgestellt, die den Spieler in allen notwendigen Fertigkeiten ausbilden. Dazu gehören natürlich körperliche, technische, taktische und kognitive Fähigkeiten und Spielintelligenz, aber auch Geschicklichkeit, Gewandtheit und Koordination. Hier erhalten ambitionierte Trainer eine komplexe Anleitung für die Verbesserung der Spielkompetenz ihrer Spieler mit den entsprechenden methodischen und didaktischen Anleitungen zur Umsetzung.




