Trainingsübung Drachenspiel
Medien
Beschreibung
Übungsablauf
In unserem kleinen Drachenspiel sind alle Spieler ständig in Bewegung, deshalb eignet es sich gut zum Aufwärmen. Optimal ist eine Gruppengröße von 5 Spielern, es sind auch weitere Akteure möglich, dann wird der Ablauf nicht so intensiv. Ist die Trainingsbeteiligung zu hoch, solltest du weitere Übungsfelder aufbauen und besteht eine Gruppe aus acht oder neun Spielern, kannst du den Ablauf erweitern. Lege dazu auf dem Weg von Position C zu D eine Koordinationsleiter o.ä. aus, die von C durchlaufen werden muss. Weil hier Zeit verloren geht, wird Position A mehrfach besetzt, damit diese Position nicht leerläuft.
In der Animation wird gegen den Uhrzeigersinn gespielt, dabei sollte es aber nicht bleiben, denn es geht auch in die andere Richtung. Weiterhin kann der Ablauf auf Trainerkommando ständig verändert werden. Du kannst auch verschiedene Passtechniken einfordern, so können die Pässe ins Zentrum, mit dem Außen- und die auf die Seiten, mit dem Innenrist erfolgen.
Biete die Varianten unbedingt an, sie machen das Drachenspiel spannender und intensiver.
Der Kopf trainiert mit
Was einfach aussieht, wird mindestens beim Einstieg etwas schwerer. Wann passe ich den Ball zur Seite, wann ins Zentrum, wann laufe ich nach meinem Pass ins Zentrum und wann nicht? Durch die Positionswechsel verändern sich diese Aufgaben ständig und es können Fehler passieren. Deshalb ist zunächst die saubere Ausführung gefordert und im Laufe der Zeit wird das Tempo gesteigert. Ausschlaggebend für mehr Tempo sind exakte Pässe und die Einhaltung der Laufwege ohne Ball.
Bei mehreren Gruppen wäre später auch ein Wettkampf möglich. Wer schafft die meisten Runden oder welches Team verursacht die wenigsten Fehler in einer vorgegebenen Zeit?
Aufbau:
- Mit 4 Hütchen wird ein Drache markiert, wie in der Grafik dargestellt. Die Entfernung sind abhängig von der Trainerintension.
- Jedes Hütchen wird von einem Spieler besetzt. In der Startgruppe A werden zwei Spieler postiert, der Startspieler hat einen Ball.
Ablauf:
- A passt zu B und startet ins Zentrum.
- B passt zu A und übernimmt Position C.
- A passt zu C und übernimmt Position B.
- C passt zu D und startet ins Zentrum.
- D passt zu C und übernimmt Position A.
- C passt zu A und übernimmt Position D.
Variationen
- Ablauf im Uhrzeigersinn.
- Auf Trainerkommando „Switch“ wird von Position A die Ablaufrichtung geändert, wenn der Ball dort das nächste Mal ankommt.
- Jeder Pass erfolgt mit dem zweiten Kontakt.
- Verschiedene Passtechniken.
Tipps
- Saubere Ausführung geht vor Tempo.
- Das Tempo ist abhängig von der Passgenauigkeit.
Organisation
Kategorie: Grundlagentraining, (Kindertraining), Jugendtraining, Senioren
Minimum Gruppengröße: 5 pro Feld.
Maximum Gruppengröße: 7 pro Feld.
Material: 4 Hütchen und einen Ball.
Feldgröße: Abhängig von der Trainerintension.
Altersgruppe
- E-Junioren (U10/U11)
- D-Junioren (U12/U13)
- C-Junioren (U14/U15)
- B-Junioren (U16/U17)
- A-Junioren (U18/U19)
- Senioren
Dieses Buch ist vor allem ein Praxisbuch, denn es bietet schließlich so viele Fußballübungen wie es Tage im Jahr gibt. Dennoch geht ein theoretischer Teil der Praxissammlung voraus, in dem es neben psychologischen Aspekten und dem Persönlichkeitsprofil eines Amateurtrainers um Trainingsplanung und -aufbau geht.
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„Nicht Fitness trainieren, um Fußball zu spielen, sondern Fußball spielen und dadurch fit werden!“ Spielformen bestimmen somit das Trainingsbild! Deckt dann aber nicht jedes Technik-Taktik-Training die „Kondition“ mit ab? Benötigen wir überhaupt Konditionseinheiten“ oder sogar ganze „Motto-Trainingswochen“ zu spezifischen Merkmalen der Kondition? Ganz klar: „Ja!“, wir wollen unsere Spieler z. B. explosiver in jeder Aktion, aber auch laufstark bis zum Spielende machen. Wir müssen je nach Trainingsziel Spiel-Varianten hinsichtlich der spezifischen Belastung exakt planen und steuern.
Dieses Heft zum Thema Angriffsfußball ergänzt die entsprechenden DVDs und hat natürlich den Vorteil, dass es vom Trainer mit auf den Platz genommen werden kann. So kann er die grafisch sehr schön und anschaulich dargestellten Übungen zum Direktspiel und zum schnellen Kombinieren sich selber aber auch seinen Schützlingen immer wieder optisch und vor Ort in Erinnerung rufen.
Der theoretische Teil beschäftigt sich damit wie komplexe Trainingsformen exakt vermittelt und Abläufe professionell beobachtet werden können. Im folgenden Praxisteil werden neben den Grundübungen kleine Spielformen mit verschiedenen Zielsetzungen und unterschiedlicher Komplexität dargestellt.



