Trainingsübung 6 gegen 2 mit Zwei
Medien
Beschreibung
Übungsablauf
Bekannt sind die Passspiele in einem begrenzten Feld mit einem 3 gegen 1 (Klassik-Dreieck) oder 4 gegen 2. Unser „6 gegen 2 mit Zwei“ orientiert sich an diesen Abläufen, es kam nur eine Idee dazu, die Anzahl der Bälle wurde erweitert. Wir spielen im 6 gegen 2 in großer Überzahl und erschweren die Spielform, durch die Hinzunahme eines weiteren Balles ins Passspiel. Unser 6 gegen 2 ist nur eine Spielidee, auch ein 7 gegen 2, 8 gegen 3 oder andere Über-/unterzahlspiele sind möglich. Die Überzahl sollte nur deutlich sein und die Spielfeldgröße angepasst werden, dann klappt es auch mit dem Passspiel.
Purer Stress - Wahrnehmung, Orientierung, Kommunikation, Passspiel und die beiden Bälle
Das Überzahlteam benötigt etwas Zeit, um sich gut zu organisieren und auf das Passspiel mit zwei Bällen einzustellen. Die Verbesserung der Wahrnehmung, Orientierung, Kommunikation und des Passspiels sind unsere Lernziele. Durch die zwei Bälle und die aggressive Verteidigung entsteht enormer Stress. Natürlich wollen wir das und die Spieler werden mit zunehmender Spielzeit lernen, damit umzugehen.
Spielnahes Training nach Belastungen oder ausgeruht?
Du findest diese Trainingsübung in der Rubrik „Warm Up“, sie könnte auch unter „Passen“ oder als „Spielform“ aufgelistet sein. Es spielt keine Rolle, zu welchem Zeitpunkt du kognitive Fähigkeiten trainierst. Du kannst damit zu Beginn des Trainings oder erst nach intensiver Belastung starten. Früher gab es eine feste Taktung für den Zeitpunkt, wann Kondition und Technik trainiert werden sollten, heute ist das größtenteils zu vernachlässigen. Spielnahes Training bedeutet, die Spieler müssen ausgeruht und nach einer Belastung lernen, die richtigen Lösungen zu finden.
Kognitives Training ist für Bambini genauso wichtig wie für Fußballprofis und somit alters- und leistungsunabhängig. Gewusst haben wir das schon immer, aber heute haben diese Lerninhalte mit „Kognition“ einen Namen bekommen und sind deutlich verfeinert und intensiver geworden.
Anbieten, Orientieren und Wahrnehmen gehören zur Grundausbildung. Wenn ein Trainer eines unterklassigen Teams feststellt, dass sein Team Spielsituationen oft nicht gut löst, kommt er am Training der kognitiven Fähigkeiten nicht vorbei. Kognition ist die Grundlage für optimiertes Athletik-, Taktik- und Techniktraining.
Kognitionstraining lässt sich leicht in jedes Training integrieren und oft effektiv in Spielformen einbinden. Angeboten wird es in der gesamten Saison, egal ob während des Punkspielbetriebs oder in der Saisonvorbereitung.
Aufbau:
- Mit 4 Hütchen wird ein Spielfeld mit den Maßen von 13 x 13 Meter markiert.
- Zwei Teams werden eingeteilt, das Team mit deutlicher Überzahl hat zwei Bälle (Grafik = 6 gegen 2). Andere Überzahlspiele sind möglich, die Überzahl muss aber deutlich sein, zum Beispiel 8 gegen 3.
Ablauf:
- Das Überzahlteam passt die Bälle in den eigenen Reihen, die Spieler verändern dabei ständig ihre Positionen, suchen freie Räume.
- Wird das Passspiel durch gute Abwehrarbeit unterbrochen, müssen die beiden, am letzten Passspiel beteiligten Spieler in die Verteidigung.
Variationen
- Kontaktbegrenzungen sind zu beachten.
- Beide Bälle müssen immer rollen.
Tipps
- Die Abwehrspieler auswechseln, wenn das Passspiel zu lange dauert.
- Bewegung fordern, gute Aktionen loben.
Organisation
Kategorie: Grundlagentraining, (Kindertraining), Jugendtraining, Senioren
Minimum Gruppengröße: 7
Maximum Gruppengröße: ?
Material: 4 Hütchen und 2 Bälle.
Feldgröße: Anpassbar, hier 13 x 13 Meter.
Altersgruppe
- E-Junioren (U10/U11)
- D-Junioren (U12/U13)
- C-Junioren (U14/U15)
- B-Junioren (U16/U17)
- A-Junioren (U18/U19)
- Senioren
Mit diesem Buch wird die Reihe Torwarttrainer Zonentechniken fortgesetzt. Es geht darin um das Training des Torwartverhaltens in der Zone zwei. Neben der Methodikbox mit didaktischen Ratschlägen und den Coachingpunkten zur Verbesserung des Trainerverhaltens, werden Übungen vorgestellt, die hervorragend geeignet sind, die Handlungskompetenz eines Torwarts in diesem Sektor zu optimieren.
Die einzelnen Sequenzen beziehen sich immer auf Spielsituationen und sind damit handlungs- und problemorientiert. Ergänzt wird das Praxispaket durch taktische Gesichtspunkte. Die ausgezeichneten grafischen Darstellungen erleichtern die Nachvollziehbarkeit der Übungen und den Einbau in die Trainingsabläufe.
Akustische, visuelle und kinästhetische Eindrücke und dazu noch der Ball und der Gegner, all das muss ein Fußballspieler in Sekundenbruchteilen verarbeiten und in Handlung umsetzen. Dabei spielt die Koordination eine entscheidende Rolle.
Nur wer gute koordinative Fähigkeiten vorweist, kann in diesen komplexen Situationen im modernen Fußball optimal und erfolgreich agieren. Die Autoren vermitteln in diesem Buch neben den theoretischen Grundlagen viele verschiedene Übungsformen zur Verbesserung der Koordination, natürlich immer mit dem Ball. Im zweiten Teil werden Trainingsmöglichkeiten präsentiert, bei denen das vorher gelernte in konkreten Spielsituationen praxisgerecht umgesetzt wird.
Der technische Fortschritt hat längst auch im Fußball Einzug gehalten. Mit Kameras und den zugehörigen Computerprogrammen ist es heute möglich jede einzelne Sekunde eines Fußballspiels festzuhalten und für die Analyse zu nutzen. Dieses Buch wendet sich an Fußballtrainer und Fußballinteressierte gleichermaßen.
Es hilft ihnen zu verstehen wie die großen Datensammlungen, die heute zur Verfügung stehen, zum besseren Verständnis des Spiels, der Mannschaft und jedes einzelnen Spielers genutzt werden können. In zahlreichen Beiträgen beleuchten anerkannte Experten das Thema aus ihrer Sicht und in kurzen Interviews kommen auch Profis zu Wort und berichten von ihren Erfahrungen.
Immer wieder sieht man bei Leichtathleten oder Skifahrern wie sie deutlich sichtbar die Bewegungsabläufe oder den Streckenverlauf vor dem Start durchgehen. Sie bereiten sich mental vor und können damit ihre Leistung verbessern. Doch wie sieht das bei einer vielschichtigen Mannschaftssportart wie Fußball aus.
Klaus Eberspächer zeigt in seinem Buch eindrucksvoll, dass mentales Training auch dort erfolgreich dazu beitragen kann, die Leistung und das Ergebnis zu verbessern. Er zeigt, welche Bewusstseinsprozesse für den einzelnen Spieler und die Mannschaft wichtig sind und wie sie trainiert werden können. Ein weiterer wichtiger Baustein für den Trainer zur Leistungsoptimierung.



