Trainingsübung Passballwechsel
Medien
Beschreibung
Übungsablauf
Im Ablauf wird eins deutlich: Im Übungszentrum reicht es nicht aus, einfach einen guten Pass in den Lauf zu spielen. Auf der anderen Übungsseite kommt ein Mitspieler entgegen und nicht der Partner, mit dem ich gemeinsam gestartet bin und der mir den Ball zugespielt hat, erhält den Rückpass. Wird dies wegen mangelnder Konzentration verbockt, ist der Ablauf beendet. Gut, dass schon die nächsten vier Spieler warten, sie haben die Chance es besser zu machen.
Wie steigen wir in diese Trainingsübung ein?
Ob du sofort mit dem Übergang im Zentrum starten kannst, hängt vom Leistungsvermögen deines Teams ab und ob sie den Ablauf entsprechend schnell verstehen. Die Erklärung ist nicht einfach, hinzu kommen die größeren Entfernungen, die deine Stimme herausfordern und das Zuhören erschweren.
Starte einfach und beginne mit dem Ablauf von einer Seite. Im Zentrum passen sich die beiden gestarteten Akteure den Ball untereinander durch die Markierungen zu und der letzte Passempfänger schießt aufs Tor.
Im nächsten Ablauf starte von beiden Übungsseiten. Auch jetzt passen sich die Spieler den Ball so zu, dass kein Gruppenwechsel erfolgt. Erst im letzten Schritt folgen die Ballwechsel in die andere Gruppe.
Aufbau:
- Wir benötigen 2 Tore, 15 Bodenmarkierungen und ausreichend Bälle. Die Feldgröße ist abgängig vom Leistungsniveau und/oder ob Kleinfeld oder Großfeld gespielt wird. Die Torschüsse sollten von außerhalb der Strafräume erfolgen.
- Neben den Toren wird jeweils eine Startmarkierung ausgelegt. An diesen Markierungen werden die Spieler postiert. In der Grafik befinden sich die Ballgruppen oben.
- Etwas entfernt von den Startmarkierungen in Richtung zur anderen Seite, werden jeweils 2 Markierungen platziert.
- Im Übungszentrum markieren wir mit 3 Tellern die Doppelpass-Kanäle.
Ablauf:
- Auf Trainersignal oder wenn ein Spieler ins Dribbling startet, beginnen die ersten Spieler jeder Gruppe mit dem Ablauf.
- Die Startspieler dribbeln kurz an und passen zu den Mitspielern auf der anderen Seite. Nach dem Pass laufen die Spieler durch die Markierungen, die auf ihrer Seite ausgelegt sind.
- Die Passempfänger kontrollieren den Ball und umdribbeln die Markierungen Richtung Übungszentrum.
- Es folgen die Pässe durch die zentralen Markierungen zu den Mitspielern, die von der anderen Seite gestartet sind (rote Passlinien). Anschließend starten die Passgeber jeweils in Torrichtung.
- Die Passempfänger passen durch die Markierungshütchen zurück. Der Doppelpass ist jetzt perfekt.
- Die Passempfänger verarbeiten das Zuspiel und schießen auf die Tore.
Variationen
- Einfacher Übungseinstieg: Wir starten nur von einer Seite. Die beiden Akteure führen einen Doppelpass untereinander im Zentrum aus, dann folgt der Torschuss. Weiter geht es von beiden Übungsseiten gleichzeitig, wieder ohne Ballwechsel zwischen den Gruppen. Klappt das, kann der Balltausch im Zentrum erfolgen.
- Keine Torschüsse, es geht ins 1 gegen 1 gegen die Torhüter.
- Gebe bei den Bewegungen ohne Ball verschiedene Laufstile vor.
- Verschiedene Torschuss- und/oder Dribbeltechniken.
- Vor dem Dribbling durch die Markierungen (2) wird eine Finte ausgeführt.
Tipps
- Beidfüßigkeit fordern, die Spieler sollen nicht ausweichen.
- Die Pässe erfolgen in den Lauf und in den richtigen Fuß.
Organisation
Kategorie: Grundlagentraining, (Kindertraining), Jugendtraining, Senioren
Minimum Gruppengröße: 8 + 2 Torhüter.
Maximum Gruppengröße: 16 + Torhüter.
Material: 2 Tore, 15 Bodenmarkierungen und ausreichend Bälle.
Feldgröße: Nach Leistungsvermögen.
Altersgruppe
- E-Junioren (U10/U11)
- C-Junioren (U14/U15)
- D-Junioren (U12/U13)
- B-Junioren (U16/U17)
- A-Junioren (U18/U19)
- Senioren
Auf den Karten 1-12 geht es ums „Hinführen“ zum 1 gegen 1, 13-35 Schulen das 1 gegen 1 intensiv und auf den Karten 36-50 wird das 1 gegen 1 in Trainings- und Spielformen angewendet.
Die Kartothek ist so aufgebaut, dass die Schulung zum 1 gegen 1 effektiv aufgebaut werden kann. Zunächst werden Grundsituationen gelehrt, um diese dann weiterführend in Spielsituationen einzubauen. Die erlernten Grundsituationen werden so komplex im Training weiter geschult.
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