Trainingsübung Zielrechteck
Medien
Beschreibung
Übungsablauf
In Zeiten der Raumdeckung gewinnt die Spielverlagerung immer mehr an Bedeutung. Dabei sind hohe Bälle ein probates Mittel, werden aber im Training häufig vernachlässigt. diese Pässe sind schwierig in der Ausführung und es gehört etwas Selbstvertrauen dazu, einen solchen Pass zu wagen.
Es beginnt beim Pass, der punktgenau geschlagen dem Passempfänger die wenigsten Schwierigkeiten bei der Ballannahme bereitet. Zu dieser Klassikübung gibt es eine Vielzahl von Variationsmöglichkeit. Vom Hinterlaufen, bis zum Einfügen von weiteren Anspielstationen, lassen sich spielnahe Kombinationen trainieren.
Beschreibung:
Das wichtigste Hilfsmittel in dieser Übung ist das markierte Zielrechteck, wo die Ballannahme stattfindet. Von der anderen Übungsseite wird ein genauer Pass in dieses Rechteck geschlagen, der Anlauf zum Pass kann dabei in Richtung und Tempo variieren. Der Passempfänger hat genügend Zeit sich richtig zum Ball zu stellen, um den Ball sicher zu kontrollieren. Anschließend folgt der Pass zum Torschuss genau in den Lauf des Startspielers.
Variationen
- Direkte Ballablage zum Torschuss.
- Weiteres Zuspiel auf die Flügelposition, dann Flanke vors Tor.
- Ablauf von der anderen Seite.
- Ablauf gleichzeitig von beiden Seiten.
- Nach einigen Durchgängen mit Abwehrspieler.
Tipps
- Schnelles Verlassen des Übungsfeldes durch die Spieler.
- Individuelle Fehlerkorrektur.
Organisation
Kategorie: Aufbautraining, Leistungstraining, Jugendtraining, Senioren
Minimum Gruppengröße: 6 + Torwart
Maximum Gruppengröße: 8 + Torwart, beidseitig 16 + Torwart
Material: Ausreichend Bälle, 4 Bodenmarkierungen zur Orientierung, 2 Hütchen, 1 Tor.
Feldgröße: Nach Leistungsvermögen, verschiedene Abstände sind möglich.
Altersgruppe
- C-Junioren (U14/U15)
- B-Junioren (U16/U17)
- A-Junioren (U18/U19)
- Senioren
Im Profifußball versuchen Trainer und Trainerstäbe, einen breiten Kader talentierter Spieler sowohl konditionell als auch spieltechnisch und spieltaktisch auf ein möglichst hohes Leistungsniveau zu bringen.
Die Neurobiologie kann demgegenüber zeigen, warum das Spiel – hohen Erfolgserwartungen zum Trotz – immer bis zu einem bestimmten Grade unberechenbar bleiben wird.
Es lässt sich untersuchen, wie im neuronalen Apparat der auf dem Fußballfeld agierenden Spieler die vielfältigen Einflüsse verarbeitet werden, die vom Feld her (Mitspieler/Gegenspieler/Schiedsrichter) und vom Umfeld her (Trainer/ Publikum) auf die Akteure einwirken.
Immer wieder zeigt es sich, dass manche Mannschaften bei Saisonbeginn erfolgreicher starten als andere trotz ähnlicher Vorbedingungen. Das kann nur an der besseren Vorbereitung liegen. Genau mit diesem Thema befasst sich dieses Buch.
Verschiedene Autoren stellen zu den drei Themengebieten Trainingssteuerung, Taktikschulung und Teambuilding ihre Sichtweise und Trainingsphilosophie dar. Das Buch liefert zwar auch theoretische Hintergründe, ist aber in erster Linie ein Praxisbuch, mit dem jeder Fußballtrainer seine Saisonvorbereitung optimal gestalten und das Fundament für einen erfolgreichen Start in die neue Spielzeit legen kann.
Nach dem bereits in der 6. Auflage erschienen Buches „Psychologie im Sport“, widmet sich der Autor hier der Psychologie des Jugendsports.
Grundkenntnisse über körperliche und psychische Veränderungen in der Pubertät und ihre gegenseitigen Wechselwirkungen gehören heute zum Rüstzeug eines Trainers und Jugendbetreuers.
Unstrittig ist, dass gerade bei jugendlichen Sportlerinnen und Sportlern die individuelle Lebenssituation und die persönlichen Voraussetzungen eine wesentliche Rolle für die Art, die Intensität und die Richtung sportlichen Handelns darstellen. Auch die Eltern spielen eine Rolle und werden in ihrem Einfluss auf das sportliche Verhalten ihrer Kinder angesprochen.
Die Bundesliga und die Nationalmannschaften spielen zwar auch Fußball, aber sind rein rechnerisch fast bedeutungslos. In der Breite geht es um ca. 164.000 Mannschaften, die im Spielbetrieb organisiert sind.
Der DFB spricht von mehr als 6 Millionen aktiven Fußballern und Fußballerinnen. Im TV hört man, wie toll die Ausbildung und Förderung organisiert ist und welche Anstrengungen in die Weiterentwicklung von Konzepten unternommen werden. Nur reden der Titan, Scholli, Jogi, Pep und wie sie alle heißen, nicht über die genannten 6 Millionen aktiven Fußballer, sie reden über die Eliteförderung im deutschen Fußball.




