Trainingsübung Flügelzange
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Beschreibung
Übungsablauf
Du findest die Grafik, Organisation, Ablaufbeschreibung, Varianten und Trainertipps am Ende der Beschreibung zusätzlich in einem PDF-Dokument.
Wie trainiere ich das Angriffsspiel über die Flügelpositionen? Diese Frage wird uns häufig gestellt. Wir haben über den Tellerrand geschaut und diese Übung aus dem Feldhockey fürs Fußballtraining neu konzipiert. Klingt ungewöhnlich, ist aber nicht die erste Trainingsform aus dem Hockey, die ihren Weg in den Fußball gefunden hat. Die Sportarten ähneln sich in einigen taktischen Anforderungen.
Passen und Flanken in den Rücken der Abwehr
Eigentlich ganz einfach, wenn bloß nicht diese ungenauen Pässe wären. Die Laufwege in dieser Trainingsform wurden durch Markierungen vorgegeben, nur vor dem Tor nicht, dort sind die Spieler gefordert. Für die Flügelspieler sind die Hütchen an der Grundlinie wichtig. Sie zwingt die Spieler bis zur Grundlinie zu dribbeln, um die Bälle in den Rücken der Abwehr zu spielen. Sämtliche Markierungen dienen insoweit lediglich zur Orientierung und können auch weggelassen werden.
Kreuzen erschwert die Abwehrarbeit
Bei der Konzeption wurde nicht nur auf das Dribbling bis zur Grundlinie und Pässe in den Rücken der Abwehr geachtet. Die beiden Startspieler (Rot und Weiß) starten so in den Strafraum, dass sich ihre Laufwege kreuzen. Einer zieht dabei zum ersten und der anderen zum zweiten Pfosten und dies behindert nicht nur die Abwehrarbeit für den Torhüter. Wenn du die Variante mit einem zusätzlichen Abwehrspieler anbietest, erschwert das Kreuzen seine Orientierung, denn ein Angreifer wird sich immer außerhalb des Sichtfeldes befinden.
Aufbau:
- Für die Durchführung des Ablaufs von beiden Seiten werden 2 Hütchen, 8 Bodenmarkierungen, ein Tor und ausreichend Bälle benötigt.
- Die Bodenmarkierungen und die Hütchen dienen lediglich zur Orientierung und können auch weggelassen werden.
- Die Maße sind dem Leistungsvermögen anzupassen, bis hin zur kompletten Spielfeldbreite.
- In den Startgruppen (Rot) können mehrere Spieler mit Bällen postiert werden. Die anderen Positionen sind einfach besetzt.
Ablauf:
Der Ablauf wird mit dem Start von der rechten Feldseite beschrieben.
- Spieler Rot dribbelt leicht diagonal ins Zentrum. Weiß startet gleichzeitig und erhält den Pass exakt in den Lauf.
- Weiß kann den Ball direkt oder nach kurzer Ballkontrolle, direkt zu Orange passen. Orange ist gestartet und erhält den Pass an der Außenlinie.
- Orange dribbelt zur Grundlinie und passt oder flankt vors Tor.
- Weiß und Rot starten Richtung ersten und zweiten Torpfosten, die Laufwege kreuzen sich (Rot hinterläuft Weiß). Wer den Ball erhält, sucht den Torabschluss.
- Anschließend tauschen die Spieler die Positionen.
Variationen
- Ablauf der Trainingsform von der anderen Seite.
- Mit Abwehrspieler.
- Nur hohe Flanken vors Tor sind erlaubt.
Tipps
- Hohes Tempo, genaues Passspiel und Konzentration fordern.
- Präge dir die Übung gut ein.
Organisation
Kategorie: Aufbautraining, eingeschränkt Kindertraining, Jugendtraining, Senioren
Minimum Gruppengröße: 3 + Torwart
Maximum Gruppengröße: 12 + Torwart
Material: Mindestens 1 Ball, Bodenmarkierungen zur Orientierung.
Feldgröße: Abstände nach Leistungsvermögen.
Altersgruppe
- D-Junioren (U12/U13)
- C-Junioren (U14/U15)
- B-Junioren (U16/U17)
- A-Junioren (U18/U19)
- Senioren
Eigentlich dachte ich immer, Fußball ist nur ein Spiel. Dieses Buch krempelt die taktische Analyse des Fußballspiels komplett um.
Kurzweilig und trotz des wissenschaftlichen Anspruchs ist dieses Buch sehr verständlich geschrieben. leicht zu lesen. Hier ein kleiner Auszug aus dem Sachverzeichnis und es ist wirklich nur ein kleiner Auszug:
Spielanalyse, Spielanalyst, Spieldaten, Spielerposition, Spielertyp, Spielinformation, Spielnachbereitung, Spielphilosophie, Spielstatistik, Spielsystem, Sportinformatik, Spracherkennungssystem, Taktische Ausrichtung, Taktische Leistungsdiagnostik, Taktische Muster, Taktische Verhalten, Tiefenstaffelung, Tracking, Trackingdaten, Trackingsystem, Trainingssteuerung …
Fußball ist und bleibt ein Laufspiel. Dabei haben mit der Zeit bis in den Amateurbereich die läuferischen Anforderungen enorm zugenommen.
„Nicht Fitness trainieren, um Fußball zu spielen, sondern Fußball spielen und dadurch fit werden!“ Spielformen bestimmen somit das Trainingsbild! Deckt dann aber nicht jedes Technik-Taktik-Training die „Kondition“ mit ab? Benötigen wir überhaupt Konditionseinheiten“ oder sogar ganze „Motto-Trainingswochen“ zu spezifischen Merkmalen der Kondition? Ganz klar: „Ja!“, wir wollen unsere Spieler z. B. explosiver in jeder Aktion, aber auch laufstark bis zum Spielende machen. Wir müssen je nach Trainingsziel Spiel-Varianten hinsichtlich der spezifischen Belastung exakt planen und steuern.
Nach dem bereits in der 6. Auflage erschienen Buches „Psychologie im Sport“, widmet sich der Autor hier der Psychologie des Jugendsports.
Grundkenntnisse über körperliche und psychische Veränderungen in der Pubertät und ihre gegenseitigen Wechselwirkungen gehören heute zum Rüstzeug eines Trainers und Jugendbetreuers.
Unstrittig ist, dass gerade bei jugendlichen Sportlerinnen und Sportlern die individuelle Lebenssituation und die persönlichen Voraussetzungen eine wesentliche Rolle für die Art, die Intensität und die Richtung sportlichen Handelns darstellen. Auch die Eltern spielen eine Rolle und werden in ihrem Einfluss auf das sportliche Verhalten ihrer Kinder angesprochen.
Das Training mit Kindern in diesem Altersbereich besitzt teilweise noch einen ähnlichen Charakter wie in den jüngeren Altersklassen, verändert sich aber mit zunehmendem Alter immer mehr. Auch hier geht es zunächst noch darum spielerische Aspekte ins Training einzubringen, diese werden aber immer fußballspezifischer.
Der Trainingsaspekt verdrängt den Spielaspekt allmählich von Platz 1 und es geht zunehmend darum, die fußballerischen Grundtechniken einzuführen und zu festigen. Dazu bietet dieser Buchklassiker eine umfang- und abwechslungsreiche Sammlung an Übungen und Ratschlägen, wie man den Praxisteil optimal nutzen kann.




