Trainingsübung 8er-Gitter
Medien
Beschreibung
Übungsablauf
Ablauf A und B kannst du in der Animation verfolgen. Der wesentliche Unterschied ist, dass im Ablauf B sämtliche Hütchen mit Spielern besetzt sind. Dadurch wird die Übung einfacher, es entfallen die Laufwege zu den äußeren Hütchen.
Wenn man bedenkt, die Übungsfeldgröße kann bis zu 40 x 40 Meter (Leistungsvermögen beachten!) betragen, sind die Anforderungen an die Spielverlagerung ziemlich hoch. Entsprechend sollten beim Ablauf A die Abstände deutlich verringert werden. Es empfiehlt sich nicht nur ein Übungsfeld aufzubauen, so sind alle Akteure ständig an einer Aktion beteiligt.
Die Spielverlagerung erfolgt nicht nur durch Flachpässe. Nach etwas Eingewöhnung fordern wir weite Flugbälle, die Ballkontrolle wird entsprechend schwierig. Deshalb sollten genügend Bälle bereitliegen, damit es nicht zu Verzögerungen kommt.
Spielverlagerung trainieren
Dass die Räume im modernen Fußball immer enger werden, ist längst kein Geheimnis mehr. Deshalb ist die Spielverlagerung mit einem Wechselpass ein probates Mittel um die gegnerische Mannschaft auszuspielen.
Der Wechselpass gehört zur umfassenden Ausbildung eines Fußballspielers. Die Ausführung ist nicht einfach, oft müssen große Distanzen überwunden werden. Deshalb ist das effektive trainieren der Spielverlagerung mit einem langen Pass erst dann möglich, wenn die Spieler die Grundlagen des Passspiels und der Ballannahme beherrschen. Du solltest deine Spieler nicht überschätzen, aber noch schlechter wäre es, wenn du sie unterschätzt.
Aufbau:
- 6 Hütchen, 2 Bodenmarkierungen, ausreichend Bälle.
- Mit 4 Hütchen markieren wir ein Rechteck/Quadrat. Die Entfernungen zueinander betragen bis zu 40 Meter (nach Leistungsvermögen), zum Einstieg werden kürzere Abstände empfohlen.
- Mittig an den Stirnseiten wird jeweils ein Hütchen etwas versetzt zu den äußeren aufgestellt. Die Bodenmarkierungen werden vertikal, mit einem Abstand von ca. 10 Metern, zu diesen Hütchen ins Übungsfeld versetzt ausgelegt.
- Ablauf A: An den Starthütchen werden die Spieler postiert, der Startspieler (Grafik = unten) verfügt über einen Ball.
- Ablauf B: Wie A, an allen Hütchen werden Spieler postiert.
Ablauf A:
- Der Startspieler (Grafik = Orange) passt zum Mitspieler an der Markierung. Dieser lässt den Ball klatschen, der Startspieler erläuft den Ball. Der Spieler an der Markierung schließt sich der Startgruppe an.
- Es folgt die Spielverlagerung mit einem langen Pass auf die andere Seite, ob nach rechts oder links ist egal. Ein Spieler sollte sich dort anbieten, entsprechend muss der Passspieler die Situation richtig beurteilen. Der Passgeber übernimmt anschließend die Position an der Markierung.
- Einer der beiden Spieler auf der anderen Seite (Grafik = Spieler an der Markierung) erläuft den Pass.
- Der Passempfänger leitet den Ball weiter zum Mitspieler an der Markierung/Hütchen, von dort beginnt der Ablauf mit einer Spielverlagerung erneut.
Ablauf B:
- Sämtliche Hütchen werden mit Spielern besetzt. Der Ablauf entspricht im Wesentlichen (1 bis 4) dem Ablauf A.
- Der Passempfänger leitet den Ball zum Mitspieler am zentralen Hütchen weiter. Von dort erfolgt der Pass zum Spieler an der Markierung, der den Ball klatschen lässt, usw. Anschließend übernimmt der Spieler am zentralen Hütchen die Position an der Markierung, der Spieler an der Markierung wechselt an das äußere Hütchen, von dem der Pass kam und der Passgeber vom äußeren Hütchen startet zum zentralen Hütchen.
Variationen
- Ablauf A: Die Spieler an den Markierungen lassen den Ball nicht klatschen, sie drehen auf und passen auf die andere Seite.
- Die Spielverlagerung erfolgt mit hohen Zuspielen.
- Möglichst nur noch direktes Spiel.
- Ablauf B: Vor der Spielverlagerung erfolgen weitere One-Touch-Zuspiele in der Gruppe.
Tipps
- Der Pass (Klatsch) zur Spielverlagerung muss exakt erfolgen.
- Die Spieler ohne Ball sind immer bereit.
Organisation
Kategorie: Aufbautraining, Jugendtraining, Senioren
Minimum Gruppengröße: 6
Maximum Gruppengröße: 14
Material: 6 Hütchen, 2 Bodenmarkierungen, ausreichend Bälle.
Feldgröße: Nach Leistungsvermögen.
Altersgruppe
- D-Junioren (U12/U13)
- C-Junioren (U14/U15)
- B-Junioren (U16/U17)
- A-Junioren (U18/U19)
- Senioren
Gerade in Amateurvereinen ist das Torwarttraining oft ein Stiefkind. Die Trainer haben entweder nicht die Zeit, sich gezielt darum zu kümmern oder sie sind dafür nicht ausgebildet. Dieses Problem löst die Kartothek „Torwarttraining“ auf einfachste Weise. Die Kartensammlung in der Box oder die benötigten Karten können direkt vor Ort zum Einsatz kommen.
Der Trainer kann seinen Torwart in verschiedenen Bereichen fordern und sogar Schwerpunkte festlegen. Es gibt Übungsformen ohne Gegnereinwirkung wie Distanz-, Nahdistanzschüsse und Flugbälle, aber auch Trainingsmöglichkeiten mit Gegner. Abgerundet wird das Programm mit Karten, die die Aktivität des Torwarts in Spielsituationen abbilden.
Gerade wir in Deutschland wissen, dass Mädchen- und Frauenfußball ein Erfolgsmodell ist. Diese Erfolge sind aber nur möglich, wenn das Training an die besonderen Fähigkeiten und Bedürfnisse der Spielerinnen angepasst wird und nicht nur eine bloße Kopie des Männerfußballs ist.
Nathalie Bischof geht in diesem Ebook auf alle möglichen Aspekte ein, die im Frauentraining berücksichtigen werden sollten, um erfolgreich zu sein. Dabei nimmt sie nicht nur fußballspezifische Gesichtspunkte wie Trainingsaufbau und -gestaltung in den Fokus, sondern auch den gesamten Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen und den Umgang der Frauen und Mädchen miteinander.
Nirgends ist organisierter Fußball in Deutschland so echt wie in der Kreisliga. Das Buch beschreibt den ganz normalen Alltag, oder besser „Wahnsinn“, aus dem Leben als Kreisligafußballer, Kreisligatrainer, Kreisligabetreuer und allen weiteren authentischen Fußballverrückten.
Beim Lesen von „Volle Pulle Kreisliga“ spürt man den Hartplatz, den holprigen Rasen, riecht die Grillwurst, stellt das Bier kalt und sieht deutlich die Menschen vor sich, für die der Fußball noch „etwas Wunderbares, das so unendlich viel zu bieten hat“ ist.
Thomas Bentler schreibt über Knipser, Torwart, Trainer und andere Persönlichkeiten in der Kreisliga.
Für Trainer aller Leistungsklassen, Individuell gestaltbarer Stundenaufbau und Kapitel zu Vermittlungsweisen, Wettkampf im Kinderfußball und die Rolle des Trainers. Alle Trainingsbausteine haben den Anspruch, spaßvolles und motivierendes Kindertraining sicherzustellen.
Fußballkindergarten bietet insgesamt 100 Trainingsformen in 20 zusammenhängenden Spielstunden. Die Spielstunden sind nach einem Bausteinprinzip aufgebaut, sodass die einzelnen Übungselemente nach Wünschen und Bedürfnissen ausgewählt und zusammengestellt werden können. In den Spielstunden werden koordinative Elemente mit den Grundtechniken des Dribbelns, Passens und Schießens verbunden, sodass alle Übungen eine große Bandbreite an Fähigkeiten und Fertigkeiten bei den Kindern abfragen.




