Trainingsübung 3er - Kombi
Medien
Beschreibung
Übungsablauf
Unsere 3er-Kombi ist ein gutes Beispiel dafür, dass man sich immer das Video anschauen sollte, wenn wir eins zur Verfügung stellen. Dort wird aus der 3er-Kombi schnell eine 4er-Kombi und wir bauen noch Torschüsse in die Übung ein.
Dieses intensive Passtraining ist schnell aufgebaut. Junge Spieler können leicht überfordert werden, denn die Passfolge ist schwerer, als sie auf den ersten Blick erscheint. Irritationen entstehen durch den Wechsel der Seiten und der häufig damit verbundenden Orientierungslosigkeit. Fordere Dein Team auf, sich zu konzentrieren.
Läuft es, stelle die Spieler sehr nah zueinander auf, dann erfolgt ein Kurzpasspiel auf höchstem Niveau, oder eine totale Katastrophe :-)).
Mit gutem Gespür und Auge, wirst du aber schnell erkennen, was du von deinem Team verlangen kannst.
Beschreibung:
Die ersten Spieler starten von den Seiten des Übungsfeldes mit Ball und spielen einen Pass auf den links postierten Anspieler. Dieser passt genau zum Anspieler auf die andere Seite. Zwischenzeitlich ist der Startspieler durch den Korridor auf die andere Seite des Feldes gelaufen und erhält dort den Pass wieder zurück.
Die Anspieler halten ihre Positionen und sollten immer wieder ausgetauscht werden.
Variationen
- Der erste Pass erfolgt auf die rechte Seite.
- Verkleinere oder vergrößere die Abstände zwischen den Positionen.
Tipps
- Hohes Tempo und Konzentration fordern.
- Präge Dir die Übung gut ein.
Organisation
Kategorie: Aufbautraining, Kindertraining, Jugendtraining, Senioren
Minimum Gruppengröße: 6
Maximum Gruppengröße: 12
Material: Ausreichend Bälle, Bodenmarkierungen und/oder Hütchen zur Orientierung.
Feldgröße: Abstände nach Leistungsvermögen, jede Größe ist möglich.
Altersgruppe
- D-Junioren (U12/U13)
- C-Junioren (U14/U15)
- B-Junioren (U16/U17)
- A-Junioren (U18/U19)
- Senioren
Die Bundesliga und die Nationalmannschaften spielen zwar auch Fußball, aber sind rein rechnerisch fast bedeutungslos. In der Breite geht es um ca. 164.000 Mannschaften, die im Spielbetrieb organisiert sind.
Der DFB spricht von mehr als 6 Millionen aktiven Fußballern und Fußballerinnen. Im TV hört man, wie toll die Ausbildung und Förderung organisiert ist und welche Anstrengungen in die Weiterentwicklung von Konzepten unternommen werden. Nur reden der Titan, Scholli, Jogi, Pep und wie sie alle heißen, nicht über die genannten 6 Millionen aktiven Fußballer, sie reden über die Eliteförderung im deutschen Fußball.
Je stärker Raum-, Zeit- und Gegnerdruck, desto höher die technischen Anforderungen an den Spieler. Klar ist: Die Technik ist ein wichtiger Baustein in der Ausbildung und sollte zentraler Bestandteil eines modernen Kinder- und Juniorentrainings sein. Denn Lösungen im Spiel lassen sich nur erfolgreich umsetzen, wenn man den Ball möglichst perfekt beherrscht.
Kinder- und Jugendfußballexperte Klaus Pabst stellt Trainern aller Leistungsstufen über 140 altersgerechte Trainingsformen zu Dribbling, Passspiel und Ballkontrolle, kombiniert mit Torschuss, zur Verfügung und legt anschaulich dar, worauf es bei einem effektiven und spaßbetonten Training ankommt.
Mentalität spielt im Fußball eine große Rolle – egal in welcher Alters- und Leistungsklasse. „Mentalitätsspieler“ können fußballerische Qualitäten vor allem dann konstant abrufen, wenn es im Spiel auch wirklich darauf ankommt. Und sie können Mitspieler positiv beeinflussen und mitreißen. „Mentale Stärke“ ist keineswegs eine Persönlichkeitseigenschaft, die ein Spieler hat oder eben nicht hat.
Auch wenn Spieler individuelle Eigenarten mitbringen, so lassen sich mentale Fertigkeiten trainieren und optimieren! Mit diesem Band liefern wir Trainern praxisorientierte Impulse und Coaching-Kniffe, um in „Mottowochen“ die Bereiche „Mentale Frische“, „Mentale Stärke“ und „Mentale Fokussierung“ gezielt und mit Freude zu verbessern.
Jeder Fußballtrainer weiß, dass nicht nur körperliche Fitness und technische und taktische Fähigkeiten für den Erfolg verantwortlich sind, sondern auch die mentale Stärke. Aber die wenigsten wissen, wie sie diese Fähigkeiten bei ihren Spielern trainieren und verbessern können, schließlich sind sie keine ausgebildeten Psychologen.
Diese Lücke schließt dieses Buch, das sich auch an Betreuer und Eltern wendet, in eindrucksvoller Art und Weise. Es werden Wege aufgezeichnet, wie und warum sportpsychologische Maßnahmen wirken, wie die Rolle des Trainers in diesem System aussieht und welche konkreten Übungen man anwenden kann.




