Trainingsübung Partner-Slaloms
Medien
Beschreibung
Übungsablauf
Slalomdribblings als individuelle Aufgaben sind in vielen Variationen bekannt, in dieser Trainingsübung mit drei Abläufen wird jeweils ein Partner benötigt. Die Spieler sollten genügend Platz fürs Passspiel, Ballablage oder für die Laufwege haben, deshalb ist der Abstand zwischen den Stangen etwas größer als gewohnt. Je nach Leistungsvermögen werden 4 bis 5 Meter empfohlen.
Sind die Abläufe bekannt, starten wir sofort in die Wettkämpfe. Dadurch generieren wir zusätzlichen Druck, die Spannung steigt und jeder Fehler wird bestraft.
Gutes Timing und blitzschnelles Einnehmen der Positionen
Im Ablauf bei Team Orange und Gelb ist gutes Timing wichtig. Verzögerungen sind gewollt, sollten aber kurz sein. Durch gutes Timing und schnelles Einnehmen der Positionen werden im Laufe der Zeit die Abläufe immer flüssiger. Insbesondere von den Spielern ohne Ball fordern wir hohes Tempo.
Beim Ablauf von Team Weiß entfällt das hohe Tempo. Hier liegt die Konzentration auf dem Moment, wo die Wege der Spieler sich kreuzen. Dies muss nicht zwangsläufig auf halber Strecke erfolgen. Die Spieler sollen den Kopf heben, damit sie den Mitspieler rechtzeitig sehen und die Übergabe der Bälle reibungslos erfolgen kann.
Aufbau:
- Wir stellen 6 Slalomstangen (alternativ: Hütchen) in einem Abstand von 4 bis 5 Metern auf.
- Um Wartezeiten zu vermeiden, sollte bei größeren Trainingsgruppen ein weiterer Parcours aufgebaut werden.
- Soll der Ablauf von beiden Seiten durchgeführt werden, werden zwei Teams eingeteilt. Viele Bälle werden benötigt.
Ablauf Team Orange:
- Der Spieler ohne Ball übernimmt die Position an der ersten Stange und dreht sich zum Passempfang mit Blickrichtung zum Startspieler. Der Startspieler dribbelt etwas später los und passt zum Mitspieler.
- Der Passempfänger kontrolliert den Ball und zieht mit dem gegnerentfernten Fuß um die Stange herum. Anschließend passt er zum Startspieler, der die Position an der zweiten Stange blitzschnell eingenommen hat. So geht es immer weiter.
Ablauf Team Gelb:
- Der Startspieler dribbelt durchs Stangentor, der Mitspieler folgt blitzschnell, ohne das Stangentor zu durchlaufen.
- Der Startspieler legt den Ball auf den Mitspieler ab, der dann das Stangentor durchdribbelt. Der Passgeber passiert ebenfalls das Stangentor und bietet sich zum Passspiel an. So geht es immer weiter.
Ablauf Team Weiß:
- Von jeder Seite startet ein Spieler mit Ball ins Slalomdribbling. Irgendwo treffen sich die Spieler und dort werden die Bälle mit viel Gefühl getauscht. Anschließend geht es sofort wieder ins Slalomdribbling.
Variationen
- Wettkampf!
- Auf der anderen Seite startet nach der Aktion die nächste Gruppe.
- Nach der Aktion laufen/dribbeln die Spieler in die Ausgangsposition zurück, entsprechend werden auf einer Seite keine Spieler postiert.
Tipps
- Unbedingt auf Beidfüßigkeit achten.
- Starte mit dem bekannten, einfachen Slalomdribbling und steigere die Abläufe dann mit den Partner-Slaloms als Varianten.
Organisation
Kategorie: Aufbautraining, (Kindertraining), Jugendtraining, Senioren
Minimum Gruppengröße: 2
Maximum Gruppengröße: 8
Material: 6 Slalomstangen, ausreichend Bälle.
Feldgröße: Abstand zwischen den Stangen ca. 4 bis 5 Meter.
Altersgruppe
- E-Junioren (U10/U11)
- D-Junioren (U12/U13)
- C-Junioren (U14/U15)
- B-Junioren (U16/U17)
- A-Junioren (U18/U19)
- Senioren
Motivation, Selbstbeobachtung, Emotion, Entspannung, Blockierung, Konflikte, Mannschaftsverhalten, Zielsetzung, Erholung, Stress, Selbstbestätigung, Denken, Identitätsentwicklung, dies sind alles Vorgänge, die die sportliche Leistung extrem beeinflussen. Wer sich intensiver mit dem Thema Psychologie im Sport auseinandersetzen will, dem sei dieses Buch unbedingt empfohlen. Umfangreich, übersichtlich gegliedert, vermittelt es die theoretischen Grundlagen zum Thema und geht mit einigen Beispielen über die reine Theorie hinaus.
Die komplexen Vorgänge im Körper sind auch beim Sport durch die Psyche gesteuert. Die Beschreibung psychodiagnostischer Verfahren zeigt, dass sportpsychologische Einflussnahme systematisch erlernt werden kann.
Der Fußball ist heute unglaublich komplex. Deshalb ist es enorm wichtig nicht nur die körperlichen Fähigkeiten zu trainieren, sondern auch die Spielintelligenz zu entwickeln. Und das am besten von klein an und in kindgerechter Form. Genau das ist das Anliegen dieses Systems, das Horst Wein zunächst in Spanien entwickelt und umgesetzt hat.
Die Kinder lernen in angepassten Spielsituationen Lösungen für Probleme und Stressmomente im Fußball zu finden und das so, dass sie nicht merken, dass sie sich in einem Lernprogramm befinden. Hier werden nicht einfach Übungen vermittelt, sondern ein Gesamtkonzept.
Dieses Buch ist ein Plädoyer für Fußballtraining auf kreisförmigen Spielfeldern. Der Autor begründet zunächst, warum diese Trainingsart Vorteile gegenüber anderen traditionellen Trainingsformen hat, insbesondere, wenn es um die Verbesserung der Spielkompetenz geht.
Im Praxisteil werden dann einhundert ganzheitliche und spielnahe Übungsformen vorgestellt, die den Spieler in allen notwendigen Fertigkeiten ausbilden. Dazu gehören natürlich körperliche, technische, taktische und kognitive Fähigkeiten und Spielintelligenz, aber auch Geschicklichkeit, Gewandtheit und Koordination. Hier erhalten ambitionierte Trainer eine komplexe Anleitung für die Verbesserung der Spielkompetenz ihrer Spieler mit den entsprechenden methodischen und didaktischen Anleitungen zur Umsetzung.
Ballsicherung und Spielkontrolle sind wichtige Elemente für ein erfolgsorientiertes Angriffsspiel im Fußball, solange sie nicht nur Selbstzweck sondern auch effektiv sind. 70 % Ballbesitz nützen keiner Mannschaft etwas, wenn daraus keine Tore resultieren. Und genau da setzen die Beiträge in diesem Buch an.
Es bietet eine tolle Sammlung verschiedener erfahrener Fußballlehrer verschiedener Leistungsklassen und prominenter Trainer, die neben der Vermittlung ihrer Spielphilosophie auch eine Riesenauswahl an praktischen Übungsformen bieten. Ein hervorragendes Nachschlagewerk für Fußballtrainer verschiedener Altersklassen und Leistungsstufen, egal ob im Jugend- oder Erwachsenenbereich, ob bei den Amateuren oder Profis.




