Auf den Punkt - Soziale Kompetenz im Trainerjob

Die 6 goldenen Regeln eines Fußballtrainers

1. Beweise deine Zuverlässigkeit

Niemand ist pünktlicher und zuverlässiger als der Trainer. Die Absage eines Trainings oder das Fernbleiben bei Spielen erfolgt nur in absoluten Ausnahmefällen.

Trainingshilfsmittel für Trainer und Vereine

2. Komme nie unvorbereitet zum Training

Was soll deine Mannschaft von dir denken wenn du immer erst mal unvorbereitet auf dem Trainingsplatz stehst? Du erwartest ja schließlich auch das deine Spieler mit Trainingstasche zum Training kommen und motiviert sind.

Bereite dich auf das Training vor! Dank des Internets kostet es ja nicht allzu viel Zeit.

3. Hab Freude am Fußball - Spaß auf und neben dem Platz

Du kannst alles richtig machen, aber wenn deine Mannschaft nicht harmoniert, hast du keine Chance. Der Spaß sollte gerade im Kinder- und Jugendfußball an erster Stelle stehen. Mache mit deinen Jungs oder Mädels auch Unternehmungen die mal nichts mit Fußball zu tun haben, damit sie sich besser kennenlernen.

4. Verhalte dich so, wie du es von den Spielern erwartest, du bist ein Vorbild

Wie sollst du deinem Team Disziplin beibringen, wenn du es selbst nicht vorlebst? Also halte die Regeln, die du aufgestellt hast, genauso ein wie deine Spieler. Höflichkeit kannst du vorleben, nur dann wird dein Team sich so verhalten, wie du es verlangst. Egal, ob Schiedsrichter, Gegner, Eltern oder Platzwart, nehme dich bei Konflikten zurück und löse sie friedlich.

Beobachte Deine Verhaltensweisen immer kritisch und denke stets an Deine Vorbildfunktion.

5. Laut sein bringt nichts, ein Trainer ist kein Rumpelstilzchen

Laut herum brüllen bringt nur Unruhe in dein Team. Versuche Ausgeglichenheit auszustrahlen und auch bei Dingen die dich ärgern oder sogar wütend machen, die Ruhe zu bewahren. Alle Probleme können sachlich geklärt werden. Du bist ja schließlich nicht der König der sein Volk herumkommandiert. Die Spieler sind deine Partner!

Kraftausdrücke haben beim Kinder- und Jugendfußball nichts zu suchen. Körperliche und seelische Gewalt sind ein absolutes Tabu.

Die Jugendlichen und Kinder folgen Deinen Anweisungen. Durch Fachwissen und/oder soziale Kompetenz erhältst Du positive Anerkennung, nicht durch Angst.

6. Psychologie - Löse soziale Konflikte im Team

Beobachte dein Team genau, denn nicht nur die fußballerischen Eigenschaften sind wichtig. Man sollte auch im Blick haben, ob in der Mannschaft Spieler ausgegrenzt oder sogar gemoppt werden. Also, beobachte deine Spieler genau und reagiere bei Problemen sofort! Führe Gespräche mit dem Team und seinem Umfeld, insbesondere viele Gruppen- und Einzelgespräche.

Uwe Bluhm

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