Teambuilding im Mannschaftssport

Das Gefühl der Zusammengehörigkeit hat in jedem Team eine wichtige Rolle, denn es hat einen großen Einfluss auf die Motivation und auf die Leistung der Mannschaft. Alle Team-Sportarten funktionieren nur in einer fest eingeschworenen Mannschaft, egal ob Fussball, Hockey oder Formationsspringen. Neben einer guten Spieltechnik und der zugehörigen Fitness ist beim Teamsport auch das Miteinander der einzelnen Spieler entscheidend. Nur dann hat die Mannschaft Spaß am Spiel und Erfolg und kann die volle Leistung abrufen.

Der Teamgeist ist ein entscheidender Faktor im Wettkampf. Was es braucht, um Zusammengehörigkeitsgefühl und Motivation zu stärken, lesen Sie in diesem Artikel.

Der Teamname

Welcher Mannschaft würden Sie eher beitreten? Der Senioren-Tischtennisabteilung des TUS Sprockhövel 1955 e.V. oder den „White Balls of Fire”? Es ist kein Zufall, dass sich die besten Sportteams weltweit mit bedeutungskräftigen Namen schmücken. Von den Pittsburgh Penguins oder Florida Panthers im Eishockey bis zu den Tennessee Titans oder den Buffalo Bills im Football. Ein markanter Name ist identitätsstiftend und verbindet nicht nur die Spieler untereinander, sondern natürlich auch die gesamte Fangemeinde. Griffige Namen bieten zusätzlich auch ein großes Potential für ein ausgeklügeltes Merchandising. Es waren tatsächlich die amerikanischen Mannschaften, die die Tradition, einen tierischen Kumpel im Teamnamen zu haben, begründeten. Diese Idee hat sich mittlerweile international durchgesetzt und auch Sie können sich für Ihre Mannschaft, so klein sie auch ist, einen spannenden Namen ausdenken.

Die Teamkleidung

Gruppenzugehörigkeit wird besonders über die Kleidung erzeugt und betont. Auf den ersten Blick ist erkennbar, wer zusammengehört und Teil des Teams ist. Um dies zu gewährleisten, kauft man die Outfits der Mannschaft am besten in einem Teamshop. Diese Fachanbieter haben sich darauf spezialisiert, für viele verschiedene Sportarten die Ausstattung einer kompletten Mannschaft zu übernehmen. Teamkleidung findet man nicht nur im Sport, sondern auch in vielen anderen Berufen. Seien es Uniformen im staatlichen Dienst oder einfach der Praxis geschuldete Bekleidung, wie man sie bei Handwerkern oder Ärzten findet. Funde belegen, dass schon vor über 1000 Jahren lokale Stämme sich über gleichen Schmuck und Kleidung als zusammengehörige Gruppe identifizieren. Im Sport muss die Teamkleidung heute gleich mehrere Aufgaben erfüllen. Einmal muss sie die Sportler in ihrer Aktivität natürlich unterstützen.

Sie muss bequem, leicht und schnell trocknend sein. Besonders junge Sportler legen Wert auf einen modernen Look. Wer sein Sportoutfit schick findet, trägt es auch gerne und genießt Training und Wettkampf deutlich mehr. Coole Logos und moderne Schnitte sind also wichtige Kriterien beim Einkauf. Am besten lassen Sie Ihre Mannschaft über mehrere Vorschläge beim Design abstimmen. So können Sie sich sicher sein, den Geschmack des Teams zu treffen. Ein weiterer Aspekt beim Einkauf der Teamkleidung ist die Breite der Palette. Gekauft wird in der Regel nicht nur das Wettkampfoutfit sondern auch weitere Sportkleidung, die zum Beispiel bei der Fahrt zum Training oder beim Warmmachen getragen wird. Wenn die Mannschaft also in kurzer Hose und T-Shirt spielt, sollte auch drauf geachtet werden, dass der Anbieter ebenso lange Jogginghosen, langärmelige Sweater und passende Hoodies im gleichen Design anbieten kann.

Die Motivation

Damit ein Team gut zusammenarbeitet, muss eine hohe Motivation in der Mannschaft vorhanden sein. Dies wird dadurch erreicht, dass jeder einzelne Spieler motiviert ist und seine Beweggründe für die Motivation findet. Die Gründe können bei jedem Individuum unterschiedlich sein. Dabei ist beachten, dass Motivation nicht nur bei Turnieren oder Wettkämpfen benötigt wird. Schon allein der regelmäßige Besuch des Training und der Wille, immer 100 Prozent zu geben, verlangen nach ausreichend Motivation. Man unterscheidet zwischen der intrinsischen und der extrinsischen Motivation.

Intrinsische Motivation

Die intrinsische Motivation kommt aus dem Spieler selbst heraus. Er besucht regelmäßig das Training, weil er davon überzeugt ist, ein wichtiger Teil der Gruppe zu sein und weil er weiß, dass seine Spielstärke gebraucht wird und siegentscheidend sein kann. Die intrinsische Motivation braucht keine externen Anreize. Spieler trainieren hart, um selber besser zu werden. Sie empfinden es für sich persönlich wichtig, immer das Beste zu geben und feiern heimlich ihre kleinen und großen Fortschritte. Die Spieler setzen sich selber Ziele und arbeiten konsequent darauf hin, diese zu erreichen. Der einzige Gegner, der ihnen dabei im Weg steht, ist der eigene Schweinehund, den es zu überwinden gilt. Für einen Spieler mit starker intrinsischer Motivation ist ein harmonisches Umfeld wichtig, das ihn wachsen lässt und ihm viel Freiraum gibt, um an seinen eigenen Aufgaben zu wachsen.

Extrinsischen Motivation

Bei der extrinsischen Motivation komme die Anreize, um besser zu werden oder ein Spiel zu gewinnen, von außen. So will der Spieler vielleicht seine Freunde oder seine Familie beeindrucken. So glaubt er vielleicht, dass seine Skills oder ein Teamsieg positiv auf sein Image abfärben werden. Extrinsischen Motivation kann aber auch dadurch entstehen, dass der Trainer eine Prämie auslobt, wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden, der Lehrer eine gute Note verspricht oder der Aufstieg auf ein höheres Liganiveau in Aussicht steht. Nachteilig bei dieser Art der Motivation ist, dass sie sofort zusammenfällt, sollte der externe Anreiz einmal ausbleiben oder ganz wegfallen.