Grundkurs - 4. Abend

Willkommen zum 4. Abend und das Schöne ist, du bist immer noch dabei!

Den menschlichen Körper ganzheitlich trainieren

Oh, ha! Von einem guten Trainer wird ja wirklich ganz schön viel verlangt. Was der alles beachten soll, das ist ja praktisch übermenschlich. Unter anderem soll möglichst alles altersgemäß bzw. entwicklungsgemäß sein (genaure Informationen darüber beinhalten die beiden nächsten Aufbaukurse!) sowie den Spieler am Ende sogar rundherum ausbilden. Da hilft es nur, wenn man sich einzelne Teile gezielt heraus nimmt, um diese dann gesondert zu betrachten. Wir wollen das hier mal für die bekannten Faktoren: Koordination, Schnelligkeit, Kondition/Ausdauer, Kraft tun.

a.) Koordination (Geschick und Beweglichkeit)

Dazu findet man bei SOCCERDRILLS, YOUTUBE und Co. eine Vielzahl von Geschicklichkeitsübungen, welche oft mit Koordinationsleitern, Stangen, Hürden, Hütchenparcours, Reifen, Kästen, Langbänken etc. arbeiten.

Fußball ist Action
© Galina Barskaya/Fotolia.com

Aufgabe 11:
Durchforsche das Internet nach mindestens drei Koordinationsübungen, welche du für geeignet erachtest und vorher so noch nicht kanntest.

Und wenn man dann all den Aufwand beim Aufbau hinter sich gebracht hat, dann kommt da so ein spanischer Fußballtrainer daher und sagt zu seiner D-Jugend:
„Ola! Ihr vier Kids dort, ihr passt euch jetzt mal den Ball flott zu, wobei ihr euch quer über den Platz bewegt und zusätzlich wie wild mit eurem Rumpf und Armen kreist!“.
Oder der deutsche Trainer wirft dem Spieler schlicht zwei Bälle vor die Füße:
„So, die beiden Bälle dribbelst du jetzt im Wettbewerb mit Jannis und seinen Bällen gleichzeitig bis zur anderen Seite.“
In der Halle lässt man die Kids mit Ball am Fuß über Langbänke balancieren, die besseren Kids zum Schluss auf der umgedrehten, schmalen Langbank, rückwärts, schwacher Fuß. So einfach kann Koordinationstraining mit Ball auch sein!

b.) Schnelligkeit

Schnelligkeit beim Fußball ist vor allem eine Sprintschnelligkeit für kurze, oft schräge Strecken. Wann lässt die generische Abwehr denn auch schon mal einen Stürmer von der Mittellinie kerzengrade auf das eigene Tor zu rennen? Folglich muss möglichst das kurze Sprinten, der schnelle Antritt, trainiert werden, wobei man leicht vornüber auf den Vorderfüßen, mit gebeugten Knien, festen Ellenbogen, in kurzen Schritten quasi katzenartig den „Messi“ gibt.

Aufgabe 12:
„IT-GAME“: Schon bei den Bambini und F-Jugendlichen (U10/U11) möchte man mit kurzen Sprints und Ausweichbewegungen auf das später zu erlernende Tempodribbling vorbereiten. Die Kleinen lieben das Schulhofspiel „Ticken“, was wir als Fußballtrainer ganz prima für unser Training umarbeiten können. Überlege dir mindestens 5 Varianten (mit oder ohne Ball) für das „Ticken“.

Werden die Kinder etwas älter, so schaut der clevere Fußballtrainer einfach mal, wie denn die Leichtathleten einen Usain Bolt so schnell machen wie er nun mal ist. Natürlich wird dort mit der Wiederholung von sehr kurzen Sprints gearbeitet (Intervalltraining), wobei es auch immer wieder nötige Erholungsphasen gibt. Der Kinder- und Jugendtrainer sollte aber zumindest das sogenannte „Lauf-ABC“ immer mal wieder in sein Training einbauen, am besten jedoch auf markierten ZICK-ZACK-Strecken.

Aufgabe 13:
Informiere dich im Internet, welche Übungen zum „Lauf-ABC“ gehören und probiere diese selbst einmal aus.

Es ist wieder die Zeit gekommen und wir sollten eine Pause einlegen. Die Inhalte erstmal sacken lassen und dann geht es gleich weiter. Es erwartet dich nur noch ein kurzer Abschnitt, mit einer sehr leichten Aufgabe.

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