Kindertraining - Organisationsfehler und Lösungen


D. Taktiktraining

Langeweile für Actionkinder

Taktiktraining im Fußball

Na ja, dann ist da noch die Sache mit dem Taktiktraining. Der Trainer packt auf dem Feld seine Tafel aus, die Kinder versammeln sich im Halbkreis um den Trainer. Dann beginnt er mit dem Erzählen und Erklären und glaubt, die Kinder würden ihm zuhören. Eigentlich warten sie nur darauf, gegen den Ball treten zu können, denn deshalb stehen sie auf dem Platz.

Keine langweilige Theorie im Kindertraining

Verzichte auf lange, insbesondere taktische Gespräche während des Trainings. Hierfür gibt es witterungsbedingte Trainingsausfälle oder andere gute Momente, wenn es denn erforderlich ist. Auf dem Platz ist Fußball ein Actionsport. Die Kinder wollen und sollen aktiv sein.

E. Individuelle Effektivität

Ein Trainer und ein Sack voller Kinder

Immer kleine Gruppen

Ein Trainer, 20 Kinder und keine Helfer, die den Trainingsaufbau kennen. In dieser Situation neigen Trainer immer wieder zu Übungen, die in großen Gruppen durchgeführt werden können. Gerade das Training mit großen Gruppen muss sehr gut geplant sein, sonst langweilen sich die Kinder schnell, weil die Wartezeiten zu lang sind. Es gibt tolle Übungen, in denen die Ballkontakte nicht zu kurz kommen, insoweit verurteile ich Training mit Großgruppen nicht pauschal. Ein individuelles Eingreifen ist dem Trainer jedoch nur schwer möglich.

Effektives Fußballtraining

Je kleiner die Gruppen, desto effektiver das Training. Wie soll das gehen, wenn der Trainer nicht alle Kinder gleichzeitig beobachten kann und die Helfer nicht in die Trainingsplanung involviert sind?

Viele Kinder
Foto: ©Robert Pernell-Fotolia.com

Eine Möglichkeit wäre, das Team aufzuteilen. Der Trainer übt mit 1/3 der Gruppe, die anderen 2/3 des Teams machen ein kleines Spiel. Sollten die spielenden Mannschaften nicht aus der gleichen Anzahl von Kindern bestehen, kann ein neutraler Spieler eingesetzt werden, der immer in dem Team spielt, das in Ballbesitz ist. Die Kinder lieben diese Spiele, dürfen dabei aber nicht ohne Aufsicht bleiben. Um dieses Match kann sich ein Elternteil oder ein Co-Trainer kümmern. Der Coach konzentriert sich dann völlig auf sein Training. Nach einiger Zeit wird gewechselt. Das Team, welches mit dem Coach trainiert hat, wird gegen eine Mannschaft des Wettkampfspiels ausgetauscht. So sind alle Kinder immer beschäftigt und das Training wird wesentlich intensiver, als ein schlechtes Training mit einer großen Gruppe.

Aber auch mit diesem Vorschlag, wird die Trainingszeit nicht optimal genutzt, weil immer nur ein Teil des Teams intensiv trainieren kann. Auf Dauer ist ein Co-Trainer unumgänglich, zum Wohle der Kinder.

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