Fußballspielen auf Kunstrasen (2)
Spielweise
Zur Planung der Spieltaktik gehört es natürlich dazu, eine Mannschaft auf die Besonderheiten des Untergrundes hinzuweisen. Technische Fehler werden vom Kunstrasen sofort bestraft, somit sind technisch versierte Spieler klar im Vorteil. Gute Ballkontrolle und schnelles, genaues Kurzpassspiel sind die bevorzugten spielerischen Mittel. Hohe und weite Pässe sind nurdann effektiv, wenn sie punktgenau beim Mitspieler ankommen.
Kunstrasen macht das Spiel schnell und darauf muss die Mannschaft eingestellt sein.
Ein Spiel auf Kunstrasen gelingt oft, und das ist im Fußball nicht neu, wenn die Spieler sich mental der Herausforderung stellen. Wer mit negativer Einstellung aufläuft wird es schwer haben, seine Leistung abzurufen. Der Trainer sollte sein Team stark reden und auf die Vorteile des Belages hinweisen. Niemals die negative Stimmung der Spieler aufnehmen, dann wird es nicht klappen mit dem Erfolg auf Kunstrasen.
Zukunftsprognosen
Die Zukunft des Fußballs wird auf Kunstrasen stattfinden. Das bereits internationale Pflichtspiel auf Kunstrasen ausgeführt werden dürfen, ist der Durchbruch für diesen Untergrund. In viele Stadien der Profiklubs sieht der Naturrasen nach kurzer Zeit nicht mehr nach einem Fußballplatz für gehobene Ansprüche aus. Das ständige erneuern des Rasens verschlingt außerdem noch Unsummen.
Die Kunstrasen-Qualität entwickelt sich ständig weiter und Hersteller versprechen jetzt schon, dass es die negativen Eigenschaften nicht mehr gibt.
Das zusätzliche Equipment für Kunstrasen wird schon längst den Bedürnissen am wachsenden Markt angepasst. Ob spezielle Bälle, oder Ausrüstung für die Spieler, das Angebot steigt ständig. Insbesondere die Kunstrasenschuhe von der Marke Nike werden immer beliebter und als Spieler sollte man nicht nur ein Paar Schuhe in der Tasche haben.
Der Präsident des Weltfußball-Verbandes Sepp Blatter geht davon aus, dass bald jedes Land auf Kunstrasen spielen wird und die Sporthochschule Köln kommt zum Ergebnis: gute Plätze lassen kaum noch einen Unterschied zwischen „Natur“ und „Kunst“ zu.
In den Vereinen scheitert es oft an der Finanzierung eines Platzes und weniger am Wunsch, bauen zu wollen. Es gibt sie aber noch, diese innere Blockade und bei mir auch. Natur ist eben Natur und wenn der Ball verspringt, hat der Platzwart schuld.
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