Fußballspielen auf Kunstrasen
Vorteil Heimmannschaft
Wer selten auf Kunstrasen spielt, ist nicht erfreut, wenn das nächste Auswärtsspiel genau auf diesem Untergrund ausgetragen wird. Warum eigentlich? Der Platz ist eben, es gibt keine Löcher oder Hügellandschaften und bei Nässe keine Schlammschlachten. Das Spiel findet mit ziemlicher Sicherheit statt, auch wenn auf anderen Untergründen nicht gespielt wird. In den unteren Spielklassen sind Kunstrasenplätze ein Segen, denn sie sorgen für weniger Spielausfälle.
Die Ablehnung gegen Kunstrasen wäre nicht so häufig anzutreffen, wenn es mehr Plätze geben würde. So hat die Mannschaft, die ständig auf diesem Belag spielt und trainiert, klare Vorteile. Auf Kunstrasen verspringt der Ball nicht, hat ein komplett anderes Rollverhalten und die Spieler gehen anders in die Zweikämpfe, aus Angst vor Verletzungen. Dies bedeutet für den Kicker möglicherweise, seine Spielweise komplett umstellen zu müssen und wie das ausgehen kann, sollte jeder Trainer kennen.
Witterungseinflüsse
Bei Trockenheit und besonders bei Hitze stoppt der Ball schneller, als auf Naturrasen. Bei Nässe wir der Ball sehr schnell und raumgreifende Pässe sind selten erfolgversprechend.
Verletzungsrisiko
Kunstrasen ist nicht gleich Kunstrasen, denn im Gegensatz zu den alten Untergründen sind die neue Beläge deutlich Knochen- und Sehnenfreundlicher. Die Verletzungsgefahr durch Verbrennungen und Hautabschürfung wird bei neuen Belägen erheblich gemindert. Auf den meisten Plätzen bleibt die Angst vor dem Sturz und den damit verbundenden Schmerzen erhalten.
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