Kinderfußball - Die Psyche der kleinsten Fußballkids (2)
02. Konzentration, Action, Neugierde und Fantasy
Kinder interessieren sich sehr für sämtliche Dinge, die in ihrem unmittelbaren Umfeld passieren. Sie möchten ihre eigenen Erfahrungen machen und sich ständig und variabel bewegen. Durch die vielen Einflüsse auf dem Fußballplatz ist ein Kind nicht in der Lage eine zeitraubende Übung konzentriert durchzuführen. Sie ermüden schnell, deshalb sollte bei den Kids immer wieder die ausgeprägte Neugierde geweckt werden. Gebe Deinen Übungen einen Namen und eine Geschichte. Die Bambini lieben diese Fantasiewelt und werden Dir besser folgen, wenn es um Raumschiffe, Prinzessinnen, Piraten, Cowboys und Könige geht. Handelt es sich um schulpflichtige Kids, haben sie ihre Tagesration an Konzentration schon für die Schule und Hausarbeiten verbraucht. Beim Fußball ist Action und Spaß angesagt, Erwachsene verstehen das nicht immer. Zur Übersicht
03. Langeweile und Unverständnis
Kinder haben keine Zeit, sie wollen immer etwas erleben und entdecken. Deshalb macht es keinen Sinn, Konzentration auf langatmige Technikübungen, oder womöglich taktische Verhaltensweisen, einzufordern. Die Kinder werden Dich fragend anschauen, aber nicht verstehen, was Du überhaupt von ihnen willst. Zur Übersicht
04. Unbekümmert und ahnungslos
Einem Kind ist es unmöglich, sein eigenes Handeln zu überblicken. Unbekümmertheit, Ahnungslosigkeit und Risikobereitschaft verpflichten den/ die Trainer/in zu einer verantwortungsvollen Leitung sämtlicher Aktivitäten im Verein. Zur Übersicht
05. Wohlfühlfaktor
Schaffe für Deine Fußballkids ein optimales Umfeld und eine angenehme Atmosphäre. Damit beeinflusst Du die Entwicklung im Sozialverhalten und legst den Grundstein für viele schöne Jahre im Verein. Zur Übersicht
06. Vorbilder und Rituale
Neben der Mutter und dem Vater, ist auch der/die Trainer/in häufig ein Vorbild und damit prägend für die Entwicklung. Sei Dir Deiner Vorbildfunktion immer bewusst, bei jeder Handlung und bei jedem Wort. Dies fängt mit einer Begrüßung an und hört mit einer Verabschiedung auf. Kleiner Exkurs hierzu: Kinder lieben Rituale! Die Begrüßung und Verabschiedung eignen sich hervorragenden dafür. Ein Lied, ein Spruch oder ein gemeinsamer Kreis reichen für ein tolles Ritual schon aus. Zur Übersicht
07. Streicheleinheiten für Persönlichkeiten
Gebe jedem Kind viel Lob, Anerkennung, Vertrauen und Respekt. Mache die Kinder auf ihre Stärken aufmerksam, vermeide das Ansprechen von fußballerischen Schwächen, die bei den Kleinsten sowieso keine Rolle spielen. Nur so werden sich die Kinder zu stabilen, selbstbewussten Persönlichkeiten im Leben und damit auch im Fußball entwickeln. Zur Übersicht








